Tommy´s Berichte


Portrait – Jan Hohmeier

Jan Hohmeier ist aktuell permanenter Sportkommissar für die DACM und daher eigentlich jedem Fahrer bekannt der in der DM mal an den Start geht oder einen DM Lauf sporadisch absolviert hat. In diesem Portrait wollen wir einmal die Person „Jan Hohmeier“ den Fans, Fahrern, Teams usw. etwas näher bringen. Der Weg dorthin war ein sehr langer und nicht geplanter und das macht die Sache etwas interessanter. Von Beruf ist der mittlerweile 65jährige Hohmeier Zollbeamter und lebt in Brandenburg an der Havel.
Bereits 1981 kam Jan Hohmeier als Teamhelfer in einem Rallycross Team mit dem Motorsport intensiver in Kontakt und musste hier bereits die Höhen und Tiefen im Motorsport kennenlernen. Jan sagt, diese Erfahrung hat er bis heute nicht vergessen und zwar waren er und sein Team, „Steffen Motorsport“ im Rallycross aktiv und wurden Deutscher Meister, dann kam 10 Minuten später die Info, es würde einen Protest geben. In diesem Team war er als Mechaniker tätig, aber auch für die Organisation, Fahrer war Andreas Steffen, doch dieses Gefühl von damals hat er nie vergessen und geht heute noch in seinen Entscheidungen als Sportkommissar mit ein. Um die Geschichte etwas zu verkürzen erwähnen wir die Punkte bzw. Ämter und Positionen die er bis heute durchlaufen hat. Jan war bereits tätig als Rennsekretär, Teammitglied, Streckensicherung und 2013 kam die Berufung in den FA off-road und damit auch die Zuständigkeit für den Autocross – Sport. Er wurde DMSB Delegierter, dann Sportkommissar und Mitglied FIA off-road Kommission. Jetzt übt er das Amt des permanenten Sportkommissars für die DACM aus, also ein Mann mit einem großen Erfahrungsschatz, den man sicherlich auch braucht, wenn man diese Position ausüben möchte. Folgende Aufgaben übte er bereits erfolgreich im Motorsport aus z.B.: Spoko in der DACM, DRX, Autocross EM, Rallycross EM und WM, verschiedene Rundstreckenserien bis zur DTM – hier zumeist als SpoKo, aber auch als CLO, Sekretär für die Stewards und immer mal wieder auch Streckensicherung, Orga-Leitung bei Rallyes – sprich Vollblut Motosport Anhänger wie er im Buche steht. Auf die Frage was ihm persönlich an der Autocross DM so gefällt, die familiäre Atmosphäre beim Autocross und für ihn selber, die Begeisterung an den Autos. Seine Neutralität, die in seinem Amt als Sportkommissar sehr wichtig ist, zeigt sich bei seiner Antwort auf die Frage, welche Veranstaltung/Strecke ihm am besten gefällt – da kann ich keine herausnehmen! Seine Pläne für 2026 lauten – gerne weiter als permanenter SpoKo und ein paar Einsätze für meinen Verein im Bereich Rallye und Kart. Idol im Motorsport ist für ihn seit frühester Jugend Walter Röhrl und wenn er die Antwort auf den Autocross Sport herunterbrechen solle – Bernd Stubbe und Rene Mandel. Nach einer kurzen Überlegung zählte er zu den eben genannten aber auch Philipp Raiser, Markus Hilpert und natürlich die Familie Buddelmeyer. In der DM gibt es, seiner Meinung nach, viele tolle Fahrer, weshalb er nur eine nennen möchte: Yasmin Richert, die ungefähr zur gleichen Zeit als Juniorin angefangen hat als ich für den Autocross zuständig wurde. Sie von der 1a zur 4a, ich vom Sportwart zum Sportkommissar – also, es müssen nicht nur die großen Namen sein, die einen in der Erinnerung bleiben. Interessante Fahrzeuge gab oder gibt es für Jan Hohmeier einige, doch folgende haben es ihm angetan und das waren bzw. sind der Opel Kadett C Coupé, Lamborghini und die Speedcar CrossCars.
Ob er bei so viel Autocross überhaupt noch Zeit für Hobbys hat, meinte Jan, natürlich und zwar Reisen mit meinem Wohnwagen und die Fotografie. Ganz wichtig ist ihm einmal Danke zu sagen an seine Frau, die ihm für die vielen Rennen im Jahr „freistellt“. Demnächst steht eine große Veränderung in seinem Leben an und zwar wird er Ende des Jahres in Pension gehen, dem Autocross möchte er aber noch ein paar Jahre zur Verfügung stehen und fügt noch schnell an – trotzdem, auch für den Bereich der SpoKo und Rennleiter brauchen wir Nachwuchs. Wer sich dafür interessiert, ich berate gerne. Wir von www.Buchse.de wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg und weiterhin ein goldenes Händchen bei seinen Entscheidungen als Sportkommissar!
Alle Angaben ohne Gewähr!
Th.
Bilder by Chrissi Kandels & Darleen Bundesmann


Drei Junioren der MSF Steinfeld wollen es wissen…

Die Junioren Henri Hinnenkamp und sein Bruder Louis sowie deren Cousin Jonathan Leicher werden dieses Jahr mit ihren Mini Buggys in der in der Deutschen Mini Buggy Meisterschaft des dmsj und ebenfalls im Mini Buggy Cup des DAV an den Start gehen. Alle drei sind es von klein auf gewöhnt, dass der Autocross Sport in den Familien Hinnenkamp/Leicher eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Opa Hermann Hinnenkamp war jahrelang erfolgreich im Autocross unterwegs, das gleiche gilt für den Onkel Andre und Vater Marco war immer als Mechaniker dabei. Bei Jonathan Leicher heißt die Mama Claudia Hinnenkamp und auch sie war ebenfalls früh vom Autocross Virus befallen und ist in jungen Jahren sogar sporadisch an den Start gegangen.
Ganz nebenbei schraubt das Team Buddelmeyer – Hinnenkamp in unmittelbarer Nähe und so kam was kommen musste: Die beiden Brüder Henri und Louis Hinnenkamp und ihr Cousin Jonathan Leicher mischten bereits von 2023 – 2025 erfolgreich im Mini Buggy – Pokal des ADAC Weser Ems mit. In jeder Saison kamen die drei in ihren Klassen stets unter die ersten Fünf. Henri konnte in 2023 und 2024 jeweils den Pokal in seiner Altersgruppe gewinnen. Bruder Louis wurde zweimal Vize und Cousin Jonathan stand den beiden nicht nach, auch er fuhr stets unter die ersten Fünf. Jonathan errang dabei einmal den dritten und einmal den 4. Rang und das bei ca. 16 gewerteten Junioren.
Jetzt in 2026 wird man eine Klasse höher aufsteigen und, wie erwähnt, die Rennen zur DM und zum DAV Cup bestreiten, sollte noch etwas Zeit bleiben wird man die drei auch bei anderen Mini Buggy Veranstaltungen sehen. Es ist jedenfalls schön zu sehen, dass die Familien Hinnenkamp und Leicher ihren Söhnen die Chance geben im Autocross Sport aktiv zu werden.
Wir von www.Buchse.de wünschen dem „ Dreigestirn“ viel Erfolg und ihren Eltern starke Nerven sowie viel Spaß auf den Rennen.

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