Tommy´s Berichte

Bericht NAX Lauf in Oschersleben 2021 – Klasse 7 und Superfinale der Div.3

Bereits im Zeittraining ging es eng zur Sache, Haselhorst und Schuckert lieferten sich ein spannendes Duell um die Trainingsbestzeit mit besserem Ende für Martin Haselhorst. Haselhorst war 0.011 Sekunden schneller unterwegs wie Kay Schuckert, das versprach Spannung für die Vorläufe. Den dritten Platz sicherte sich Maximilian Schmitt vor Jens Krüsemer und Thomas Hohnholt. Platz 6 und 7 gingen an Christian Brunner und Volker Domin.

Dann geht es in den 1. Vorlauf der Klasse 7 und die Startreihe 1 ist mit absoluten Topfahrern der 1600er Klasse besetzt – der Puls der Fahrer und ihrer Teammitglieder dürfte deutlich zu hoch sein in dieser Phase. In Startreihe 2 und 3 lauern weitere schnelle Leute der NAX –Szene, mehr Spannung geht nicht. Dann wird das Feld auf die Reise geschickt und Schuckert setzt sich hart gegen seine Konkurrenten durch, oben beim Anbremsen auf der Kuppe vor der ersten Kurve wird es noch einmal sehr eng für alle Piloten. Auf dem Bergabstück sortiert sich das Feld erst einmal, Schuckert vorne vor Haselhorst und Schmitt. In Lauerposition Krüsemer und Hohnholt. Es geht in die 2. Runde und Haselhorst bläst jetzt zur Jagd auf Kay Schuckert, der sich keinen Fehler erlauben darf. Maximilian Schmitt auf Rang 3 macht bereits Druck auf dem vor ihm fahrenden Haselhorst. Krüsemer bemüht sich den Anschluss an dieses Trio zu halten, ebenso Hohnholt. Es geht in Runde 3 und Schmitt ist dran an den beiden Führenden, weiter hinten im Feld hat Christian Brunner zur Aufholjagd geblasen und sich bereits auf Platz 5 vorgekämpft. Unten in der Senke ist es dann passiert, Haselhorst hatte sich Schuckert zurecht gelegt, sticht innen rein und zieht vorbei. Auch Brunner geht an fast gleicher Stelle an Krüsemer vorbei und zieht vor auf Platz 4. Martin Haselhorst hat nun freie Fahrt und kann sich sofort von seinen Verfolgern absetzen. Schuckert jetzt im Zweikampf mit Schmitt, der aufpassen muss, dass Brunner ihn nicht auch noch schluckt. Doch weder Brunner noch Schmitt kommen weiter nach vorne – Schuckert behält die Nerven und kann alle Angriffe abwehren. Ein spannender erster Vorlauf geht zu Ende – Sieger Haselhort vor Schuckert – Schmitt und Brunner, es folgen Krüsemer – Hohnholt und Volker Domin.

Mit noch mehr Spannung geht es in den 2. Vorlauf, die Ampel springt auf Grün und mit einem Blitzstart schießt Schmitt in Führung vor Schuckert und Haselhorst. Schmitt macht vorne die „Pace“, dahinter Schuckert und Haselhorst. Hohnholt hat sich bereits an Krüsemer vorbei kämpfen können, da rollt der vor ihm liegende Martin Haselhorst mit Defekt an der Vorderachse aus, damit ist Hohnholt jetzt auf Platz 3 in diesem schnellen Feld. Vorne fährt Schmitt allen auf und davon, sein Tempo kann in diesem Vorlauf keiner seiner Gegner mitgehen. Schmitt gewinnt also Lauf 2 vor Schuckert und Hohnholt, Platz 4 sichert sich Domin.

Lauf 3 steht auf dem Programm und alle Fahrer sind wieder am Start. Dieses Mal ist es Kay Schuckert, der sofort die Führung übernimmt vor Thomas Hohnholt, Martin Haselhorst, Maximilian Schmitt und Jens Krüsemer. Gegen Ende der ersten Runde spielt Haselhorst seine mehr PS aus und geht an Hohnholt vorbei um die Verfolgung aufzunehmen, wie bereits im 1. Vorlauf muss Haselhorst jetzt Schuckert hinterher hetzen. Am Ende der 2. Runde hat Haselhorst dann Schuckert eingeholt und versucht Druck auf ihn auszuüben. Krüsemer scheidet nach einem Dreher (wahrscheinlich durch einen Defekt) aus und Hohnholt muss nun auch Schmitt passieren lassen. Brunner hat sich mittlerweile an Thomas Hohnholt heran gefahren, der nun ebenso wie Schuckert Nervenstärke zeigen muss. Haselhorst versucht jetzt alles – rechts, links – probiert in jede sich bietende Lücke zu stoßen, doch Schuckert kann geschickt jeden Angriff abwehren und sichert sich den Laufsieg vor Haselhorst. Maximilian Schmitt wird Dritter vor einem stark fahrenden Hohnholt. Platz 5 belegt Brunner vor Domin – einen absolut spannenden Autocross Sport zeigten die Fahrer dieser Klasse in Oschersleben – 3 Vorläufe – 3 verschiedene Sieger!!!

Im Finale der Klasse 7 stehen dann auch Schuckert – Schmitt und Haselhorst in der 1. Startreihe. In der 2. Reihe stellen sich Thomas Hohnholt und Volker Domin dem Starter. Erneut kann Kay Schuckert wieder alle ausbeschleunigen und setzt sich sofort in Führung, hinter ihm sortieren sich Maximilian Schmitt und Martin Haselhorst ein, gefolgt von Domin, und Hohnholt. Auf der Bergabpassage dreht sich plötzlich Schuckert und schlägt in den Erdwall ein, Schmitt und Haselhorst ziehen vorbei, ebenso Domin und Hohnholt. Es geht in die 2. Runde und Schmitt kann sich langsam etwas von Haselhorst absetzen. Schuckert nimmt das Rennen nach seinem Dreher wieder auf und hetzt dem Feld hinterher. Thomas Hohnholt kämpft sich an Volker Domin vorbei und versucht einen Vorsprung auf seine Verfolger heraus zufahren, denn er weiß, Schuckert wird von hinten schnell näher kommen. Mit einem dicken Hals unterwegs kann Schuckert Volker Domin einholen, der anscheinend nicht mehr vollfahren kann und zieht vorbei. Kay Schuckert ist jetzt mit dem Messer zwischen den Zähnen unterwegs und schafft es sogar noch auf Hohnholt aufzuschließen. Martin Haselhorst wird erneut von einem Vorderachsschaden heimgesucht und quält sich damit mehr schlecht als recht über die Bahn. In der letzten Runde ist es dann soweit, Hohnholt muss Schuckert noch passieren lassen. Schmitt ist bereits als Sieger über die Ziellinie geflogen während sich Haselhorst im Startbereich dreht und rückwärts ins Ziel rollt. Den Sieg holt sich also mit großem Vorsprung Schmitt vor Haselhorst und wie erwähnt folgen auf den weiteren Plätzen Schuckert und Hohnholt, Platz 5 geht an Volker Domin.

Das Superfinale der Div. 3 – auf der Startplatte bauen sich Maximilian Schmitt, Kay Schuckert, Volker Domin und Martin Haselhorst aus der Klasse 7 auf. Die Klasse 10 wird von Dominik Dieselkämper vertreten und die Klasse 9 von Michael Buddelmeyer. Das ist immer sehr schade an diesem so genannten Superfinale, wir haben es auch oft vor Ort, z.B. in Uelzen oder Hoope erlebt, dass teilweise einige sehr schnelle Fahrer an dem Finale nicht mehr teilnehmen.
Jetzt aber zum Renngeschehen – das Feld wird auf die Reise geschickt und sofort schießen Haselhorst und Co rechts und links am jungen Dieselkämper vorbei, denn die Klasse 7 Fahrer wissen genau, von hinten droht Ungemach in Person von Michael Buddelmeyer. Also versuchen sie möglichst schnell einige Meter Abstand zwischen sich und Buddelmeyer zubringen. Oben am Hügel vor der ersten Kurve – wieder Kay Schuckert in Führung, er startet an diesem Wochenende wie von einem Katapult abgeschossen. Vor der Kurve wird es wie gehabt etwas eng und gerangelt – Dieselkämper reagiert schnell und weicht leicht nach rechts aus um eine Berührung mit einem Kontrahenten zu vermeiden.
Am Ende der Kurve geht es dann mit Vollgas runter in die Senke, das Feld hat sich etwas geordnet und Schuckert seinen Blitzstart in eine Führung ausgebaut. Sofort machen sich Haselhorst und Schmitt auf die Verfolgung. Buddelmeyer, mit etwas Abstand dahinter auf Platz 4, gefolgt von Dieselkämper und Domin. Buddelmeyer muss jetzt bereits das Messer zwischen die Zähne nehmen damit ihm die Herren Schuckert – Haselhorst und Schmitt nicht enteilen. Am Ende der ersten Runde kommt Schmitt etwas weit nach außen und schon ist Buddelmeyer zur Stelle und geht vorbei. Es geht in die 2. Runde, Schuckert, weiterhin in Führung vor Haselhorst und Buddelmeyer der sich zur Mitte der 2. Runde an das Führungsduo heranfahren konnte. Es scheint fast so, als wenn Schuckert seine Verfolger etwas einbremst und gleich in der ersten Kurve nach Start und Ziel, in Runde 3, geht dann auch Haselhorst an Schuckert vorbei. Schuckert muss auch Buddelmeyer und Schmitt ziehen lassen, er hat sich einen Plattfuß hinten rechts eingefangen, damit hat er natürlich keine Chance mehr dem Führungstrio zu folgen. Haselhorst jetzt also in Front vor Michael Buddelmeyer und Maximilian Schmitt. Vorne fliegen Haselhorst und Buddelmeyer im Formationsflug um den Kurs. Buddelmeyer kann teilweise bis auf Zentimeterabstand heran fahren, findet aber keinen Weg an Martin Haselhorst vorbei – Haselhorst fährt Strich – keinen unnötigen Schlenker oder quer stehen – er fährt Kampflinie – verteidigt seine Position, er weiß ja wer hinter ihm auf den kleinsten Fehler lauert. Buddelmeyer, so scheint es, kann sich nicht in die richtige Position fahren um einen Angriff auf Haselhorst zu starten, ohne eine evtl. Berührung zu riskieren, die für beide Fahrer das Aus bedeuten könnte.
Der Zweikampf wird fair von ihm geführt und so rettet sich am Ende Haselhorst als Führender und damit Sieger des Superfinales ins Ziel vor Buddelmeyer und Schmitt.

Ein großes Dankeschön geht an TH – Motorsport, der extra seine Videos der Klasse 7 so schnell online brachte, damit ich diesen Bericht schreiben konnte.

 

 

 

Th.
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Autocross DM und DAV Autocross Cup 2021 – Aus der Sicht eines Außenstehenden!!!

Wie man auf den Seiten des DAV lesen kann, wird auch 2021 trotz aller Einschränkungen – Maßnahmen und Auflagen versucht eine Meisterschaft ans Laufen zu bekommen – siehe www.autocross-deutschland.de

Die eine oder andere Rennabsage gab es, Corona bedingt, bereits, andere Veranstalter haben ihren Termin verschoben und versuchen dadurch doch noch ein Rennen durchführen zu können.

Der DMSB lässt verlauten, dass auch bei nur 3 Veranstaltungen eine Meisterschaft ausgefahren werden kann – ob man teilnehmen möchte an den Veranstaltungen in diesen Zeiten (Corona), das muss natürlich jeder im Vorfeld für sich selbst entscheiden. Darum geht es in diesem Bericht aber nicht – es geht um evtl. nur 3 Veranstaltungen…

Jetzt werden die meisten sagen, 3 Rennen sind für mich keine Meisterschaft, nur das weiß man in dieser Situation, in der sich alle befinden, vorher nicht. Es können am Ende auch 5 oder 6 Rennen werden – vorhersagen kann es momentan keiner.
Sollten es am Ende nur 3 oder 4 Rennen sein, kann es trotzdem spannend werden und den Titel bekommt auch dann niemand geschenkt. Warum bekommt man ihn nicht geschenkt, ganz einfach – man muss dann auf den Punkt abliefern – seine Hausaufgaben über den Winter ordentlich gemacht haben und möglichst auf den Rennen nicht ausfallen. Bei den Veranstaltungen dann gut taktieren in den Vorläufen und in den Finalrennen, um am Ende dann die Meisterschaft einfahren zu können, da bei wenigen Veranstaltungen jeder Punkt wichtig sein könnte.

Ebenfalls nicht unwichtig – Laut Info auf der DAV Seite wird es zu einer Erhöhung des Nenngeldes etc. kommen, um den Veranstaltern wenigstens eine leichte Unterstützung in der Finanzierung der Veranstaltung zukommen zu lassen. Denn die Veranstalter haben trotzdem die Kosten für Rettungsdienste – Bahndienstfahrzeuge usw. dazu sicherlich auch noch im Rahmen neuer Hygienevorschriften weitere Kosten. Wenn man dann bedenkt, dass evtl. keine Zuschauer zugelassen werden – oder nur begrenzt, fällt diese Einnahme der Eintrittsgelder schon einmal weg – auch die Einnahmen aus dem Bereich der Verzehrstände werden deutlich geringer sein und trotzdem haben wohl bisher 3 Veranstalter zugesagt, es auch ohne Zuschauer zu versuchen – das muss man ihnen hoch anrechnen.
Ebenfalls soll es anscheinend auch kein Preisgeld geben um die Kosten zu senken – mein Vorschlag wäre ja – gebt wenigstens den Plätzen 1 – 3 etwas Geld, z.B.: Könnte man dem Sieger ja das Nenngeld wieder zurück erstatten und den Platzierten auf Platz 2 und 3 – einmal 60 und einmal 40 Prozent des Nenngeldes – nicht viel, aber wenigstens etwas.
Die einen werden sicherlich sagen – dann fahre ich lieber gar nicht – kann ich auch gut verstehen – ich kann aber auch die Veranstalter verstehen, dass sie in diesem Fall die Kosten möglichst gering halten möchten.
Die Entscheidung ist für alle gleich schwer – hoffen wir das Beste für dieses Jahr.
Dies spiegelt nur meine Einschätzung zur Lage wieder – soll weder pro- noch contralastig sein – sondern nur dem Überblick der Situation dienen.
So – damit habe ich doch tatsächlich 2021 einen Bericht zum Thema Autocross fertig bekommen – wer hätte das gedacht.
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Th.
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Autocross – My Life – André Kunkel

Hölling Motorsport is back – Stefan Hölling will es noch einmal wissen

Nach Jahren der Abstinenz wagt Stefan Hölling den Schritt zurück in den Autocross Sport.
Blicken wir kurz einige, oder eher gesagt viele Jahre zurück. Mit dem Autocross Virus kommt Stefan sehr früh in Kontakt, durch Vater Siegfried, der Ende der 70iger bis Mitte der 80iger Jahre ein erfolgreicher Autocross Pilot in Norddeutschland war.

Vater Siegfried bleibt auch nach seiner aktiven Autocrosser Zeit Mitglied der MSG Bremen Nord und nimmt Stefan früh zu den Veranstaltungen der MSG mit. Dort helfen die beiden stets tatkräftig mit, wenn auf dem Ring wieder mal die Motoren dröhnen. Auch zu Hause erinnern viele Pokale an die erfolgreiche Zeit von Vater Siegfried, der mit seinem Eigenbau mit Ford Motor im Heck, so einige einfahren konnte. Ob bei Läufen zu den Gaumeisterschaften – Norddeutschen ADAC Veedol Pokal Rennen, Deutsche Meisterschaft oder EM Läufen in Hoope und Mölln – Siegfried Hölling ist am Start. Ende 1986 beendet er seine Motorsport Laufbahn, bleibt aber wie oben erwähnt, dem Sport verbunden.

Junior Stefan überredet seinen Vater mit ihm zusammen einen VW Polo für die Jugend Meisterschaft des Deutschland Cups aufzubauen. Dort geht Stefan dann erfolgreich an den Start und kann mit seinem Polo 2004 und 2005 den Titel des Jugend Meisters einfahren. Stefan machte danach eine Pause, die er 2008 für ein Jahr unterbrach, er startete mit Vater Siegfried auf dem Polo ab und an beim Stoppelcross.

Vater Siegfried fand daran gefallen, dass er sogar noch ein Jahr dran hing und mit einem geliehen Spezialcross bei Stoppelfeld Rennveranstaltungen startete. Danach war dann aber wirklich Schluss mit Autocross. In 2014 traf Stefan und seine Familie dann ein schwerer Schicksalsschlag – Vater Siegfried verstarb unerwartet nach kurzer schwerer Krankheit. Doch ein Wunsch schlummerte über die Jahre weiterhin in Stefan, den er und sein Vater immer hatten – einmal mit einem eigenen Spezialcross, sprich Buggy an den Start gehen – diesen Wunsch hat er sich jetzt erfüllt.

Zu Hause in der Garage steht jetzt sein Buggy für die Klasse bis 1600ccm, mit dem er an dem einen oder anderen Rennen an den Start gehen möchte – nicht mehr auf Meisterschaft fahren – nur noch aus Spaß an der Freud. Wir von www.Buchse.de wünschen ihm viel Glück dabei und wie man an Stefan sieht – der Autocross Virus lässt einen nie richtig los.

 

 

Kurzportrait – Stefanie Geiger

Stefanie Geiger ist bereits seit einigen Jahren erfolgreich im Autocross unterwegs. Zum Autocross selbst kam sie durch ihren Schwager, Benjamin Frank. Erst schaute sie ihm nur zu, doch Steffi wollte selber ans Lenkrad und so stieg sie 2014 mit einem Toyota Starlet in diesen Sport ein. Steffi absolvierte ihre erste Saison in der Jugend des ILP. Im Jahre 2015 erfolgte dann der Wechsel in die Autocross DM, hier startete sie in der Tourenwagen – Jugend. Sie war sofort erfolgreich und konnte die Saison 2015, 2016 und 2017 jeweils mit einem 2. Platz in der Meisterschaft abschließen. Es kam wie es kommen musste, Steffi stieg zu den „Erwachsenen“ in die Klasse 2b auf. Der Toyota hatte dadurch zwar ausgedient, mit dem Klassenwechsel stand somit auch ein Fahrzeugwechsel an. Ab jetzt ging Steffi mit einem Peugeot, der von Korre Tec vorbereitet wurde, an den Start. Die Saison 2019 beendete Steffi mit einem 2. Platz in ihrer Division und einem 9. Platz in der Deutschen Autocross – Meisterschaft. Stefanie ist bewusst, dass sie diesen Sport nur dank der Unterstützung ihrer Eltern ausüben kann – dafür möchte sie sich hier einmal ausdrücklich bei ihren Eltern bedanken. Diese gehören auch fest zu ihrem Team, ebenso wie Schwester Christel und Schwager Benjamin. Für die kommende Saison hat Steffi allerdings noch keine festen Pläne, wenn gefahren wird, dann DM, aber nicht alle Rennen. Vermutlich wird sie mit ihrem Team sporadisch an den Start gehen. Zu ihren Lieblingsstrecken und Veranstaltungen gehören Höchstädt und Kesseltal, der auch ihr Heimatverein ist. Was Steffi an diesem Sport so fasziniert und schätzt ist das Fahren auf losem Untergrund, die Freunde, die man in den Jahren gefunden hat und mit denen man zusammen diese Art von Motorsport ausleben kann. Stefanie sagt – auch wenn nicht immer alles nach Wunsch läuft bei den Rennen, freut sie sich jetzt schon darauf, dass es evtl. bald wieder losgeht – hoffentlich!

Wir von www.buchse.de wünschen ihr und ihrem Team weiterhin viel Erfolg in diesem Sport.

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Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport
P.S. Ein Bilder – Video von Steffi findet ihr hier: www.youtube.com

Kurzportrait – Stefan Hohmann

Nach den Fotografen ist mal wieder ein Fahrerportrait an der Reihe – Stefan Hohmann
Stefan erblickte im August 1979 das Licht der Welt und es dauerte nicht lange, da fand er sich in Windeln gehüllt an der Rennstrecke wieder. Bereits im Kinderwagen wurde Stefan von seiner Mutter in Buxtehude, sprich dem Estering, hin und her geschoben, da sein Vater durch Rudolf Hoffmann den Weg zum Motorsport fand. In den 80iger Jahren waren sie immer bei den Rallycross Veranstaltungen auf dem Estering dabei, die Autos begeisterten Stefan und für ihn war klar – Motorsport werde ich auch mal betreiben. Der Uhlenköper Ring liegt ja fast vor der Haustür und so kam was kommen musste, 2000 folgte der Einstieg in den Autocross Sport. Sein erstes Fahrzeug war ein Opel Corsa A mit 1400ccm, zu der Zeit fuhr man noch A und B Finalläufe in Uelzen. Schnell stellten sich Erfolge ein. So wurde aufgerüstet, ein neues Fahrzeug baute man jetzt in Eigenregie auf – einen Opel Tigra. Der Opel lief super, war schnell und wurde später an Jens Baltzer verkauft. Es folgte ein Opel Astra 4×4 mit dem Stefan aber nicht wirklich glücklich war. Zu der Zeit bot Fabian Hantke gerade seinen Golf 1 zum Verkauf an, Stefan schlug zu und sagt heute – eines der besten Autos, das ich je gefahren habe. Mit dem Auto konnte Stefan damals bereits 2 Rennen vor Saisonschluss den Titel in der Klasse und in der Division einfahren – was will man mehr? Stefan wollte mehr und startete mit dem Golf bei den DM Läufen in Mölln und Hoope. In Mölln konnte Stefan mit dem kleinen Golf (1800ccm) den 2. Platz in der Klasse einfahren, sein bisher bestes Ergebnis bei einem DM Lauf. Danach wurde es etwas ruhiger in Sachen Motorsport, denn Stefan wurde Vater einer Tochter. Die Pause wurde schlagartig unterbrochen wie Stefan hörte, die Autocross DM startet auf dem Estering, da wollte er dabei sein und beendete den Renntag mit einem 3. Platz in seiner Klasse. Ein Wunsch war aber immer noch nicht erfüllt – einmal einen Spezi, sprich Buggy fahren. So musste der Golf schweren Herzens verkauft werden und Stefan legte sich einen Buggy aus dem Hause WMS zu. Diese kurze Zeit mit dem Spezi war für ihn eine tolle Erfahrung und auch dieses Fahrzeug setzte er erfolgreich beim DM Lauf in Uelzen ein. Mit dem Buggy konnte er in der Klasse 4 einen guten 3. Platz in Uelzen einfahren. Der Buggy musste jetzt wieder einem neuen Projekt weichen – Stefan wird wieder bei den Tourenwagen an den Start gehen und daran wird bereits mit Hochdruck gearbeitet. Zu seinen Lieblingsstrecken gehören der Estering und natürlich seine Heimstrecke, der Uhlenköperring in Uelzen.
Unterstützung bekommt Stefan damals wie heute natürlich von seiner Familie und bei technischen Fragen steht ihm stets Marco Henker mit Rat und Tat zur Seite, der für Stefan auch die Rennmotoren vorbereitet.

Wir von www.buchse.de wünschen ihm weiterhin viel Erfolg im Autocross Sport.
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Th.
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Karlheinz Geiger – Hobby Autocross Fotografie

Karlheinz Geiger ist der nächste Fotograf in dieser Runde und ihm gilt ein ganz besonderer Dank – Karlheinz beliefert uns regelmäßig mit Bildern von den Läufen zur Deutschen Autocross Meisterschaft und zum Deutschen Autocross Cup des DAV, die wir dann für unsere Rennberichte auf www.buchse.de nutzen dürfen. Das Beste ist aber, Karlheinz sortiert seine Bilder bereits vor, sprich nach Klassen usw. und spätestens 2 – 3 Tage nach der Veranstaltung schickt er uns seine Bilder zu, ein super Service von ihm und erleichtert uns deutlich die Arbeit.
Karlheinz kam relativ früh zur Fotografie und zwar durch seine Kinder, die in Showtanzgruppen aktiv und mit diesen unterwegs waren. Durch Tochter Stefanie, die seit Jahren im Autocross erfolgreich ist, kam er dann zum Autocross Sport und brachte seine Kameraausrüstung gleich mit. Am Anfang wollte er nur Fotos zur Erinnerung machen für die Familie, doch schnell erfasste ihn der Autocross Sport mit seiner ganzen Vielfalt. Was Karlheinz an diesem Sport begeistert ist die Atmosphäre an der Rennstrecke – natürlich die Autos, die zahlreichen Kontakte im Fahrerlager zu den anderen Teams und Sportkameraden aus denen teilweise richtige Freundschaften entstanden sind.
Ein ganz wichtiger Punkt für Karlheinz ist und bleibt aber die Familie, ohne deren Verständnis und Unterstützung das alles nicht möglich wäre. Ein Dankeschön möchte Karlheinz noch an Frank Bennemann aussprechen, der es ihm ermöglicht, auf seiner Seite www.Buchse.de, seine Bilder der Autocross Fangemeinde zu präsentieren. Die Gefahr, die dieser Sport mit sich bringt , der ist er sich stets bewusst, als Fotograf – Zuschauer und vor allem als Vater – als Fotograf hält er sich natürlich an die Anweisung der Veranstalter – sprich Aufenthalt nur in den Sicherheitszonen usw. würde sich aber über etwas mehr Unterstützung durch die Veranstalter freuen, da diese ja auch von den Bildern der Fotografen profitieren – sprich Werbung für ihr Rennen usw.
Was für ihn ebenfalls wichtig ist, das ist die tolle Kameradschaft unter den Fotografen, man hat untereinander immer mal Zeit für einen gemeinsamen Kaffee oder einen kleinen Plausch am Streckenrand – im Fahrerlager usw. – auch das ist für ihn ein wichtiger Teil des Autocross Sports.
Zu seinen Lieblingsveranstaltungen im DM Kalender gehört unter anderem die des MSC Höchstädt und natürlich die seines Heimatvereins, dem MC Kesseltal.
Ansonsten hofft Karlheinz, wie viele andere auch, dass es in 2021 wieder los geht und man das eine oder andere Rennen besuchen kann.
Wir von www.buchse.de würden uns freuen, wenn die Zusammenarbeit mit Karlheinz auch in den nächsten Jahren so erfolgreich weiter geht.
Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport
P.S. Die Bilder zu diesem Bericht stellte uns Karlheinz Geiger zur Verfügung.
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Frank Moczarski – Hobby Autocross Fotografie

Nach Sascha Meyer möchten wir Euch einen weiteren bekannten Fotografen der Autocross Szene vorstellen – Frank Moczarski

 

Frank kam schon sehr früh mit dem Autocross Sport in Berührung (mit ca. 2 Jahren) und zwar durch Vater Karl Heinz und Franks Onkel Peter. Diese beiden Herren starteten für lange Zeit für das TEAM ACT Blau Gelb Wanne-Eickel. Nach Ende dieser Vereinszeit machten der Vater und Onkel zusammen mit Frank alleine weiter. Frank wurde zum Chefschrauber und nahm erfolgreich an den Helferläufen teil. Anfang der 80ziger Jahre beendete Vater Karl Heinz seine Autocross Laufbahn und so machten Frank und sein Onkel alleine weiter. Abwechselnd starteten sie bei Rennen im Sauerland – in der Eifel usw. – Highlight war in dieser Zeit das Rennen in Goddelsheim 1985 – in einer vollbesetzen Klasse holte das Team den 4. Platz mit einem VW Mittelmotor angetriebenen Sprinter. Nach einem schweren Unfall in Meschede 1987 beendete das Team seine aktive Teilnahme an Autocross Veranstaltungen. In den folgenden Jahren sah man Frank öfter als Zuschauer bei den DRCV – SWASV Rennen usw. und so langsam entwickelte sich daraus ein Interesse an der Fotografie. Nach einigen Fotokursen verbesserte sich schnell die Qualität der Bilder – zu dem Zeitpunkt aber nur für den privaten Gebrauch. Seit dem Jahr 2000 ist Frank regelmäßig mit der Kamera an den Autocross Strecken in Deutschland zu finden – die Entfernung spielt dabei keine Rolle. Allerdings stehen noch einige Kultstrecken auf dem Wunschzettel, dazu gehören z.B. Kesseltal – Höchstädt usw. Im Jahr 2000 gründete Frank auch www.racingpics.eu. Im Fahrerlager findet man Frank eher weniger, da er stets versucht, den ganzen Renntag in Bildern festzuhalten – Training – Rennen – Finale – alles muss und wird fotografiert. Durch den Autocross Sport ist auch die Freundschaft zu Frank – Buchse – Bennemann entstanden und diese hat sich sogar zu einer Freundschaft über den Sport hinaus entwickelt. So lange Frank weiterhin Spaß an der Fotografie hat, will er weitermachen und die Fahrer und Autocross Fans mit Bildern versorgen. Für ihn ist der Autocross Sport genau die richtige Mischung aus Spannung – Action und Geschwindigkeit um Motorsport Bilder zu erstellen.
Auch hat Frank sich seit Jahren einen guten Namen erarbeitet was den Bedarf an Collagen, Postern, Plakaten, Kalender usw. betrifft. Seine Seite www.racingpics.eu gehört zu den Topseiten der Szene – mit ca. 27 Millionen Bildbetrachtungen braucht er sich nicht zu verstecken. Hoffen wir, dass Frank noch lange Spass am Autocross Sport hat und uns weiterhin mit schönen Bildern und anderen Fanartikeln versorgt.
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Th.
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Sascha Meyer – Hobby Autocross Fotografie

Wir möchten gerne einmal die Leute vorstellen, die zum Autocross dazu gehören wie die Luft zum Atmen – gemeint sind die Fotografen und Berichterstatter, die Seitenbetreiber usw.

In diesem ersten Bericht stellen wir Sascha Meyer vor, der seit Jahren mit seinen Bildern z.B. www.buchse.de versorgt und in naher Zukunft auch www.racingpics.eu .
Sascha Meyer machte erste Bekanntschaft mit dem Autocross Sport ca. 1988. Laut eigener Aussage hingen überall um Bremen herum Plakate vom Autocross in Hoope. Diese lockten ihn an – er war neugierig auf diesen Sport und dieser ließ ihn bis heute nicht mehr los. Von da ab ging es jedes Jahr nach Hoope zum Autocross auf den Birkenring – er war infiziert. 2005 trat Sascha in den ACC Kirchwistedt ein und begann auch im selben Jahr mit der Filmerei. Da der ACC Kirchwistedt seine Rennen im NAVC Nord veranstaltete, waren diese Rennen Saschas Betätigungsfeld, er war auf jedem Rennen, machte seine Aufnahmen und kam dadurch immer weiter in die Autocross Szene hinein. Hoope blieb aber stets ein fester Bestandteil in seinem Autocross Fan Leben. 2008 trat Sascha dem MCBJ Hellingst bei und übernahm für einige Zeit den Posten des Webmasters, später noch den Part des Sportleiters. Im Laufe der Zeit streckte Sascha seine Fühler mehr und mehr auch in Richtung anderer Verbände, z.B. nach Uelzen, zum NWDAV oder dem DRCV usw. Gerne besucht er auch die Veranstaltungen in Werlte oder Rütenbrock und immer im Gepäck dabei – seine Ausrüstung zum Filmen und Fotografieren. Momentan findet man Sascha in fast allen Verbänden und Rennstrecken mit der Kamera im Anschlag – Seelow EM – Uelzen NAX Cup oder DM – Hoope NAX Cup – Rütenbrock – egal – Sascha ist kein Weg zu weit um seinem Hobby nach zu gehen. Für ihn liegt die Faszination des Sports in den Autos – speziell die Buggys – der Nähe zu den Fahrern im Fahrerlager – Motorsport pur halt, zum anfassen. Ebenso haben sich über die Jahre natürlich auch viele Freundschaften gebildet, die er heute nicht mehr missen möchte. Wir von www.buchse.de freuen uns auf weitere schöne Bilder von Sascha und dass er diesem Sport weiterhin die Treue hält.

Dieter Dieselkämper – Mr. Geccotec

Dieter Dieselkämper kam eher durch reinen Zufall zum Autocross. Er besuchte 1986 eine Veranstaltung in Ledde und war sofort begeistert von diesem Sport. 1987 rollte Dieter dann selber in Ledde an den Start und bestritt im selben Jahr noch mehrere DRCV Rennen. Sein Fahrzeug war damals ein 1600ccm Golf Gti, sein Vorbild war zu der Zeit Walter Ebeler, der mit einem VW Polo mit Simca Turbo Motor unterwegs war. Die erste Saison verlief eher durchwachsen, doch Dieter machte weiter und brachte im Laufe der Jahre noch weitere Tourenwagen an den Start u.a. einen Porsche 914 oder einen Fiat 128, schnell stellten sich ersten Erfolge ein. Doch Dieter war das alles nicht schnell genug, er stieg um auf Eigenbauten. Der Umstieg fand im Jahr 1993 statt, angetrieben von einem Polo Motor und 2 WD Technik merkte Dieter sofort – das ist es – Spezialcross hieß ab jetzt die Ausrichtung. Da der Rahmen nicht der Beste war, wurde zur Saison 1994 ein Hakvoort Rahmen mit einem Motor von Voss Motorsport hergerichtet. Mit diesem 1300ccm Motor konnten viele Erfolge in den verschiedenen Meisterschaften eingefahren werden. Aus beruflichen Gründen legte Dieter eine längere Rennsportpause ein, baute aber in dieser Zeit bereits an einem neuen Buggy mit Allradtechnik und VW Mittelmotor. Auf Anhieb konnte mit diesem Fahrzeug der Vizetitel im DRCV eingefahren werden. Im Winter erfolgte der Umbau auf Suzuki Hayabusa Technik und erneut hieß der Vizemeister am Ende der Saison – Dieter Dieselkämper. 2001 beschloss das Team Dieselkämper – wir gehen einen Schritt weiter – die Autocross DM wurde in Angriff genommen. Aus einigen geplanten Läufen wurde eine ganze Saison und ein 9. Platz in der DM war die Ausbeute. Parallel wurde auch noch die DRCV Meisterschaft bestritten mit großem Erfolg. Man startete in drei Klassen und holte 2x Platz 3 und einmal Platz 4 in der Endabrechnung. Auch in den folgen Jahren nahm Dieter an der DM teil und versuchte sich ebenfalls bei ersten Starts in der Europameisterschaft. Der Höhepunkt in Dieters Autocross Laufbahn war sicherlich der Sieg beim EM Lauf in Nova Paka 2003, ein Sieg in Nova Paka gleicht einem Ritterschlag in der Autocross Szene. In der Autocross DM 2004 musste Dieter aufgrund vieler Technischer Probleme zur Saisonmitte die Meisterschaft beenden und konnte sich so ganz auf den Umzug seiner Firma in 2005 konzentrieren. 2006 war das Team Geccotoc Motorsport wieder am Start und konnte bei 4 gefahrenen Veranstaltungen wieder an alte Erfolge anknüpfen, 2x fuhr man aufs Podium und einmal errang man den 5. Platz im Finale. In den Jahren 2007 – 2009 ging das Team Dieselkämper nur sporadisch bei ausgesuchten Veranstaltungen an den Start. Von 2010 an war man wieder konstant in der Deutschen Meisterschaft dabei und nahm auch weiterhin an dem einen oder anderen EM Lauf teil. Das sich Dieselkämper im Laufe der Jahre zu einer festen Größe im Autocross Sport entwickelt hat steht außer Frage, er gehörte stets zu den Sieganwärtern. Im Jahre 2013 verunglückte Dieter Dieselkämper dann leider nach einem Unfall in Gründau (Finallauf) schwer und musste seine Autocross Karriere beenden, nicht zu vergessen ist hierbei, das Dieter in Gründau vorher noch einen neuen Rundenrekord aufgestellt hatte – er flog quasi über den Gründautalring und stemmte eine Fabelzeit in den Asphalt. Zum Schluß möchte Dieter sich noch bei seinen Schraubern bedanken – Mölli – Christian – Micha – Alex – und Dominik und natürlich bei seiner Familie allen voran Ehefrau Sonja.

Th.
Alle Angaben ohne Gewähr

P.S. Bilder von Dieter Dieselkämper zur Verfügung gestellt.

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Gewagtes Projekt !?!

Vorweg, alles in diesem Bericht ist nur aus meiner Sicht beschrieben, Herrn Windschiegl kenne ich nicht persönlich, also nicht das Jemand meint… Werbung für dieses Projekt würde hier betrieben.
Stefan Windschiegl startete zusammen mit seinem Team ein gewagtes Unterfangen. Er wollte einen Lamborghini Gallardo zu einem Spezialtourenwagen für die Deutsche Autocross Meisterschaft umbauen bzw. herrichten. Für so ein Fahrzeug kann man natürlich keine Zubehörteile von der Stange kaufen. Wie man hört, soll das ganze Projekt über 1 Jahr in Anspruch genommen haben. Stefan Windschiegl musste sich wohl vieles selber ausdenken, austüfteln und in eigener Regie herstellen. Angefangen bei der Lenkung, Differenzial etc. – er und sein Team mussten halt vieles selber fräsen usw. – das Unternehmen Autocross Lambo wurde aber durchgezogen – Aufgeben war keine Option!

Geplant war sicherlich mit diesem Fahrzeug an der Autocross DM teilzunehmen, da diese aber komplett abgesagt wurde, bestand nur die Möglichkeit an den 2 Autocross Veranstaltungen in Ortrand und Dauban teilzunehmen. Diese galten aber für das Team eher als Funktionstest, man wollte sehen wo man steht – was das Auto kann und wo noch Schwachstellen sind. Im Großen und Ganzen kann man sagen, das Fahrzeug hat seine Feuertaufe erfolgreich bestanden. Was man aber auch hört, dass viele Windschiegl wohl dieses nicht so gönnen, da muss ich sagen – eigentlich kann Windschiegl nur verlieren. Wenn er gewinnt, dann wird es heißen, ja keine Kunst mit einem Lamborghini – wenn er nicht gewinnt liegt es am Fahrer und wenn er ausfällt – dann hat er alles falsch gebaut. Aber es ist ja jetzt nicht so, dass in der Klasse 3b nur Nasenbohrer herum fahren. Da ist ein Baltzer mit einem richtig gut gehenden Skoda – oder ein Schulze – ein Hossmann – ein Busche evtl. noch ein Fürst usw.; die Liste ist lang und diese Leute muss man erst einmal schlagen.

Dazu kommt, so einen Lambo muss man auch bewegen können, die PS auf den Boden bringen, das wahrscheinlich höhere Gewicht gegenüber der Konkurrenz wird ihn sicherlich zwingen vor Kurven früher in den Anker gehen zu müssen. Beim Herausbeschleunigen wird er auf Grund der Motorleistung das Gewicht gut beschleunigen können, doch wie eben beschrieben – die nächste Kurve wartet schon und die Gegner werden lauern – wo können wir ihn packen und „Luftpumpen“ bewegt die Konkurrenz auch nicht. Windschiegl ist der Gejagte – jeder wird versuchen es ihm und seinen Lamborghini zu zeigen. Aber aus meiner Sicht ist es für den Sport eine gute Sache, denn solche Exoten locken auch Fans an die Strecke, was wieder gut für die Veranstalter ist und das ist doch das Schöne am Autocross Sport – jeder kann seine Ideen verwirklichen.

Seit Mitte der 70iger Jahre besuchen wir jetzt Autocross Veranstaltungen und wenn man so zurück denkt, früher kamen erst die Porsche 911, Sauger – Turbo egal, für uns Fans ein Highlight. Danach kamen die Audi Quattros, z.b. Bernhard Schönacher mit seinem Überauto in die DM – will sagen, diese Fahrzeuge gab es schon immer und waren eine Bereicherung für den Sport. Die Klasse 3b wird dadurch noch spannender wie sie eh schon ist – mehr Markenvielfalt – Turbos gegen Sauger usw. Windschiegl hat dieses Projekt jetzt gewagt, ob er den Lamborghini zum Siegerauto entwickeln kann, das steht noch in den Sternen – aber Anerkennung hat dieses gewagte Projekt auf jeden Fall verdient.
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Th.
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Vorbericht – 65. Autocross am Kutschenberg – 05. / 06.09.20 (Kutschenberg Pokal)

Die Nennungsliste ist prall gefüllt (aktuell 24.08.2020 – 123 Nennungen) – Topfahrer haben ihre Nennung eingereicht, das heißt, Autocross Sport auf hohem Niveau.

In diesem Vorbericht – seid mir nicht böse – gehe ich eher auf die Fahrer ein, die mir bekannt sind, bevor ich zu einem Starter etwas Falsches schreibe.

Kl. 1a+b Junior Buggy bis 500ccm

13 Fahrer haben bereits genannt, darunter Namen wie: Samuel Drews, Finn-Lukas Kaiser, Xenia Richter, Lukas Weikl, Laura Korte, Amy Weiß usw…es wird spannend werden bei 13 Nennungen, davon kann man einmal ausgehen. Und wie jeder weiß, gerade die Junioren in ihren Karts lassen es meistens richtig fliegen.

Kl. 2 Serien TW Junioren bis 1400 ccm

Mit Cem Bornschein und Max Petschel stehen, aus meiner Sicht, schon einmal 2 ganz schnelle Jungs in der Startliste. Dazu Lea Nattermann, die schon so manche DM – Schlacht geschlagen hat. Ebenfalls wollen am Ende des Tages auch die weiteren Starter ganz vorne dabei sein, das wären: Feller, Raphael Carol – Paul Glaser – Lukas Berndt und noch unbestätigt – Sebastian Detzer.

Kl. 3 Serientourenwagen (ohne Begrenzung)

Diese Klasse ist stark besetzt, es werden hier 20 Fahrer um den Sieg kämpfen – was will man mehr als Autocross Fan. Dennis Vesper ist sicher ein Topfavorit auf einem Podiumsplatz, ebenso wie evtl. Martin Schabert oder Andreas Voltz. Mittendrin die schnelle Rennamazone Stefanie Geiger mit ihrem Peugeot, man wird sehen wie sie sich gegen die starke männliche Konkurrenz durchsetzen kann.

Kl. 4 Cross Buggy bis 650 ccm

Hier haben nur schnelle Leute genannt – man kann jeden Fahrer in dieser Klasse zum Favoriten auf den Klassensieg nennen. Natalie Straub wird versuchen ihren männlichen Mitstreitern die Stirn zu bieten und dass sie das kann, hat sie in der Autocross DM in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen. Schön wäre es, wenn auch Marius Madesta vom Team Timo Pähler Racing dabei sein könnte – noch ist seine Nennung als unbestätigt geführt.

Kl. 6 Spezialtourenwagen (ohne Begrenzung)

Volle Hütte auch in dieser Klasse u.a. gehen Kai Dornheim – Clemens Schubert – Kai Köhler – Dominic Sachse – Uwe Göbel und Martin Schubert an den Start. Das ist schon mal eine attraktive Liste an Startern, auch die weiteren Fahrer werden keine „Nasenbohrer“ sein und von daher sicherlich eine ganz spannende Klasse an dem Rennwochenende in Ortrand.

Kl. 7 Spezialtourenwagen Allrad
Hier läuft einem ja fast das Wasser im Munde zusammen. Eddi Schulze – Manuel Jäger – Oliver Günthner – Sascha Heins und Martin Münch. Reicht noch nicht?? Dann lest weiter die Nennliste – Jens Baltzer – Jamie Ilgenstein –Stefan Kühn – Lasse Timmermann und Daniel Lucht. Reicht immer noch nicht- dann hier noch drei ganz heiße Namen – Rolf Busche und Stefan Windschiegel mit seinem Lamborghini Galardo. Auch wenn Windschiegel die Veranstaltung sicherlich nur als ersten Test unter Rennbedingungen sehen wird – gespannt auf den Sound werden „Alle“ sein. Olaf Hossmann, ein weiterer Topfahrer, steht noch unbestätigt in der Liste, wenn er noch dazu kommen sollte – mehr geht nicht.

Kl. 8 Spezialcross 4WD bis 1600ccm

So liebe Autocross Fans, über 20 Nennungen bei den Spezialcrossern bis 1600ccm – Hammer!!
Darunter Granaten wie Oliver Mählmann – Henrik Bundesmann – Sören Lenz – Maximilian Schmitt – Henrik Altermann – Daniel Richter – Ingo Wiggering – Martin Wagner – Jan Baltzer – Andre Pietschmann – Carsten Schlöffel und Sepp Marty!! Aber auch die anderen Starter in dieser Klasse wissen wie es geht und werden ordentlich um den Klassensieg fighten – herrlicher Autocross wird hier geboten werden.

Kl. 9 Spezialcross 4WD über 1600ccm

In dieser Klasse darf man auf das aufeinander Treffen von Mario Hanneken und Michael Buddelmeyer gespannt sein. Beide Piloten gehören zu den Topfahrern in der EM und man darf gespannt sein, wer am Schluss das bessere Ende für sich haben wird. Auch wieder dabei Michael Straub, der in den letzten Jahren stets vordere Plätze in der Deutschen Autocross Meisterschaft einfahren konnte. Aber auch die anderen Starter haben es wirklich in sich – da wären Uwe Ritscher – Peter Lang – Even König – Andreas Poganiatz – Torsten Zimmer – Felix Fischer und Matthias Kehn. Dazu gesellen sich anscheinend noch einige 2WD und Hubraum schwächere Fahrzeuge wie John-Paul Strobelt – Marvin Kautz – Arne Holts –Kevin Augustin – Gerd Lüchau und Rainer Hermann.

Alle Angaben ohne Gewähr!

Th.
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Der schwarze Ritter…

Auch Karsten Krängel wird in Dauban beim 48. Autocross mit der Startnummer 555 an den Start rollen. Allerdings will er dort nicht auf Biegen und Brechen vorne mitfahren. Für Karsten ist Dauben der erste Funktionstest in 2020. Funktionstest deshalb, da er seinen Motor – einen Ford Duratec mit 2500ccm – über den Winter zu Mike Callaghan Motorsport Motoren zum Revidieren brachte. Jetzt möchte man sehen wie der Motor sich im Rennbetrieb verhält bzw. das ganze Fahrzeug – da Karsten seinen Trackline Buggy zum Verkauf ausgeschrieben hat. Mit dabei natürlich seine Familie sowie sein Mechaniker Enrico Faltz.
In Dauban ist seine Klasse, Buggy über 1600ccm sehr interessant – um nicht zu sagen mit starken Gegnern besetzt. Da wäre zum Beispiel Michael Straub mit seinem Spitznagel – Opel Buggy. Straub, ein Urgestein im Autocross Sport, oder André Kunkel „Der mit dem Hosek Buggy tanzt“ dabei. Die Liste geht weiter mit John-Paul Strobelt (EM – Teilnehmer) – Felix Fischer – Peter Lang – Steffen Simon – Andreas Poganiatz und Torsten Zimmermann, ein weiterer schneller Haudegen aus dem Cross Sport.
Man wird sehen wer hier am Ende den Sieg einfahren kann – allen Teilnehmern wünschen wir von www.Buchse.de viel Erfolg!!
Th.
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Kurzbericht – 5 Jahre Wegner Motorsport

Stefan Wegner – Inhaber von Wegner Motorsport – lud am 1. August Wochenende Freunde, Kunden, Bekannte usw. zu einem Trainingstag auf den Birkenring in Hoope ein. Anlässlich seines 5-jährigen Betriebsjubiläums konnten die Fahrer auf dem Birkenring in Hoope intensiv ihre Fahrzeuge testen. Möglich war dies natürlich nur in Zusammenarbeit mit dem Verein – Motor Club „Blaue Jungs“ Hellingst seit 1959, die ihre Rennstrecke, den Birkenring, perfekt vorbereitet hatten. Auch deren Mitglieder nutzen natürlich die Chance zum Testen ihrer Fahrzeuge und so wurde es für alle ein gut organisierter Testtag bzw. Testwochenende. Im Februar 2015 gründete Stefan seine Firma, da der Februar natürlich nicht der beste Monat ist für so eine Veranstaltung, wich Stefan in den August aus – bei herrlichem Wetter. Anfangs baute man bei Wegner Motorsport noch ganze Rahmen, wechselte im Laufe der Zeit aber immer mehr zum Motortuning über. Heut ist Stefan sicher einer der erfahrensten Hayabusa Spezialist in der Cross Szene. Auch DTA Steuergeräte, Kabelbäume oder Getriebe etc – Stefan ist vielseitig aufgestellt. Die Kabelbäume werden in Zusammenarbeit mit Jens Lämmken gefertigt. Im Motorenbereich übernimmt die Abstimmung der Motoren auf dem Prüfstand Stefan selbst, oder ein ganz erfahrener Mann aus der Autocross Szene – Thorsten Tacke. Wie man sieht, ist man bei Wegner Motorsport gut aufgehoben. Der Firmensitz ist Lügde – Sabbenhausen, ein kleiner Ort im Weserbergland, unweit des Teutoburger Waldes. Wir von www.buchse.de wünschen Stefan weiterhin viel Erfolg mit seinem Betrieb.
Da Stefan Wegner auf eine lange und treue Kundschaft zurück blicken kann, nahmen viele Fahrer die Möglichkeit war bei dieser Veranstaltung dabei zu sein – hier nur ein kleiner Auszug der Teilnehmer vom Wochenende auf dem Birkenring: Thorsten Tacke – Felix Klüßmann – Samira Stieghan – Michael Buddelmeyer – Tobias Ellermann – Marcel Schroer – Rolf Buchse – Thomas Hohnholt – usw…. viele kamen mit ihrer Familie und verbrachten so ein schönes Wochenende auf dem Birkenring in Hoope.
Th.
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Bilder – by Sascha Meyer

Hier eine kleine Vorschau zur Veranstaltung „Um die goldene Ananas“ des MACC Dauban am 12. Und 13. September 2020!

In diesem Vorbericht werde ich nicht auf jede einzelne Klasse eingehen, der Bericht ist eher als kleine Aufmunterung gedacht, um doch noch den einen oder anderen Fahrer an den Start zu locken.

Die Klasse -Trabant Cross Cup mit Junioren – ist mit bisher 7 Startern nicht schlecht besetzt, man kann davon ausgehen, dass hier guter Sport geboten werden wird.

In der Klasse 1a -Junior Buggy bis 500ccm, leistungsgedrosselt- findet man leider momentan nur einen Starter in der Nennliste, wollen wir hoffen, das doch noch der eine oder andere Fahrer dazu kommt.
Besser sieht es da schon in der Klasse 1b aus. Mit aktuell 6 Nennungen gehen hier wirklich „große Namen“ an den Start, dass wären: Michelle Kühne – Luca Hähnel – Laura Korte – Amy Weiß sowie Finn – Lukas Kaiser und Xenia Richter aus der DM.

Sieben Starter haben bisher in der Klasse 2a – Serientourenwagen Junioren bis 1400ccm genannt und auch hier finden sich der eine oder andere DM Junior ein. Sebastian Detzer – Lea Nattermann und Max Petschel möchten sich diese Gelegenheit nicht nehmen lassen und sie treffen auf starke Konkurrenz. Denn mit Lukas Liss, Raphael Carol Feller, Paul Glaser und Linda Thäsler gehen ebenfalls Junioren an den Start, die wissen, wo das Gaspedal hingehört– immer auf dem Bodenblech.

Die Klassen 2b – Serientourenwagen bis 1600ccm und 2c – Serientourenwagen bis 2000ccm sind beide gut besetzt und damit stehen hier die Zeichen auf spannenden Autocross Sport in beiden Klassen.

So, die Klasse 3a – Spezialtourenwagen 2WD – mit momentan 16 Nennungen in der Nennliste, da weiß man jetzt schon was hier passieren wird – Autocross wie er sein soll – schnell und spannend. Um nur einige Namen zu nennen – Kai Köhler – Martin Schubert – Uwe Göbel – Max Bohot und natürlich Andre Fölz – was will man mehr??

Die Klasse 3b – Spezialtourenwagen 4WD ist hochkarätig besetzt und verspricht schon auf dem Papier viel Spannung. Fabian Küstner – Jens Baltzer – Eddi Schulze – Luca Kampik – Sven Kühne – Manuel Jäger und Alexander Körzinger, da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen bei dem Starterfeld.

Leider liegen in den Klassen, 4a – Cross Buggy bis 650 ccm 2WD und Klasse 4b- Cross Buggy über 650 ccm 2WD noch nicht so wirklich viele Nennungen vor, dafür aber Fahrer mit Namen in der Cross Szene wie Julia Baltzer, Marko Gührig, Michael Mengele, Janek Köhler, Kai Schoen, Marvin Kautz und Florian Grote. Also von den Namen her, stark besetzt, von den Nennungen her könnten noch gerne Starter hinzukommen.

Top besetzt ist die Klasse 5a Spezialcross Buggy bis 1600 ccm. Mit Maximilian Schmitt geht hier ein Fahrer an den Start, der erst in diesem Jahr in diese Klasse gewechselt ist, mit einem wirklich schönem Fast &Speed Buggy, ebenfalls versucht sich Jan Baltzer zum ersten Mal mit seinem Buggy und bei beiden Fahrern darf man gespannt sein, wie sie sich schlagen werden.
Dazu gesellen sich dann so routinierte Fahrer wie Martin Wagner – Henrik Altermann – Sven König – Daniel Richter – Andre Pietschmann –Ingo Wiggring und Rene Freisberg, der schon so manche DM Schlacht geschlagen hat.

In der Klasse 5b Spezialcross Buggy über 1600 ccm bisher leider nur 4 Nennungen, aber auch diese 4 Fahrer sind schon nicht ohne. Wer sich mit ihnen messen möchte – Nennung abgeben – 4 Klasse 5b Starter – da muss noch etwas gehen. Kaum Rennen in 2020 und ihr wollt Eure Autos nicht bewegen??
Mit John – Paul Strobelt, der anscheinend hochgenannt hat und Torsten Zimmermann gehen 2 sehr schnelle Piloten an den Start. Dazu gesellt sich der junge Patrick Brandt, der in den letzten Jahren sich immer mehr zum Stammfahrer im Autocrossteam Brandt gemausert hat. Sein Onkel Udo und Vater Gerd haben ihn früh mit dem Autocross Virus infiziert und Udo hat seinem Neffen konstant weiter und weiter in den Sport eingeführt. Das Team Brandt wird hier zum ersten Mal seinen neuen Buggy aus dem Hause von JvdC Metaalbewerking zum Einsatz bringen. Diese Veranstaltung nutzt das Team Brandt also eher als Funktionstest unter Rennbedingungen – aber wenn die Startampel grün zeigt….kann man das ja schon mal vergessen – ausversehen. Mit Andre Kunkel hat dann ein weiterer großer Name seine Nennung zu dieser Veranstaltung eingereicht. Kunkel wird einen bärenstarken Hosek Buggy an den Start bringen. Auch Kunkel wird diese Veranstaltung als ersten großen Test in 2020 sehen, aber er bewegt hier ein Fahrzeug, das für die Europameisterschaft gebaut wurde – absolutes Topmaterial also und mit einem Hammersound dazu.
Also Klasse 5b Starter – nennen und sich im September mit diesen Jungs messen!!

Die Klasse 6 und die Klasse der Langstrecke runden das Starterfeld ab – eigentlich ist für fast jeden Fahrer eine Klasse dabei – noch kann genannt werden.

Für uns Fans zu Hause hoffe ich wird es ein Livetiming geben oder aber mind. einen zeitnahen Ergebnisdienst.
Alle Angaben ohne Gewähr!!
Th.
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Markus Klopp – Hamburgs schnellster Heizungsbauer

Markus kam als Mechaniker im Team von Mike Tepasse 2001 zum Autocross – Sport. Einmal vom Virus befallen, wollte Markus mehr – es stand schnell fest – ich will selber fahren. 2002 ging er dann mit einem VW Golf 1 GTI in Uelzen an den Start. Im Laufe der Jahre nahmen er und sein Team regelmäßig an den Läufen zum Deutschland Cup (DC) und dem späteren Internationalen Deutschland Cup (IDC) teil.

Bereits im Tourenwagen konnte Markus erste Erfolge einfahren, merkte dann aber – es muss etwas Schnelleres her – ein Spezialcross (Buggy) sollte es sein. Markus legte sich einen Buggy der Marke Faillatschi zu. Im Heck werkelte am Anfang noch ein Motor aus dem Hause Kawasaki und zwar ein Kawasaki ZX12r. Das Fahrzeug wurde dann verkauft und ein neuer Faillatschi Rahmen gekauft. Der Motor musste einem Suzuki Hayabusa weichen, der von Folker Lange vorbereitet wurde, dieser Motor sollte Markus dann in verschiedenen Ausbaustufen die nächsten Jahre begleiten. Mit diesem Fahrzeug konnte Markus dann 2012 den Meistertitel und den Divisionstitel im IDC einfahren.

Doch Stillstand sollte es im Team von Klopp – Motorsport nicht geben. Markus legte sich einen neuen Buggy zu und zwar einen Spiess, den er erneut mit dem Suzuki Hayabusa befeuerte. Mit dem Spiess – Buggy zog es das Team Klopp – Motorsport dann immer mehr in Richtung Lizenzsport und zwar in die EM und dem DAV – dem Deutschen Autocross Verband, der seine eigene Meisterschaft ausfährt, den Deutschen Autocross Cup. Im Rahmen des Deutschen Autocross Cup trägt der DAV auch die Läufe zur Deutschen Meisterschaft des DMSB aus. Seit 2014 startet Markus jetzt im DAV und wagte in 2015 und 2016 sogar den Schritt in die Europameisterschaft, in die stark besetzte Division – Buggys bis 1600ccm. Sein neues Zuhause scheint allerdings seit 2014 der DAV bzw. die DM zu sein.

Nach dem Spiess Buggy wechselte Markus dann zu einem Fahrzeug der Marke Peters Autosport – der Motor wurde übernommen und so ging es dann weiter auf Punktejagd in der DM und dem DAV Autocross Cup. In der Deutschen Meisterschaft konnte Markus bereits mehrmals einen Platz auf dem Podium einfahren und wie es scheint, wird Markus Klopp dem Autocross Sport noch viele Jahre erhalten bleiben, da auch Tochter Manja seit Jahren aktiv im Autocross Sport unterwegs ist und wie ihr Vater Markus startet sie auch in der DM und dem DAV Autocross Cup.

Für Markus ist es eine schöne Sache, die Entwicklung von Tochter Manja zu verfolgen. Zu seinen Lieblingsstrecken gehören Hoope – Uelzen – Matschenberg und Nova Paka. Doch das sollte noch nicht alles sein mit Autocross, ehrenamtlich ist Markus noch Autocross Obmann im ADAC – Hansa. Seine weitere Leidenschaft gilt schnellen Autos, ohne Autos geht es wohl irgendwie nicht in seinem Leben. Immer an seiner Seite ist Ehefrau Michaela. Sie ist nicht nur die gute Seele im Team, sondern schraubt auch in den Rennpausen ordentlich mit und schwingt z.B. mal eben den Drehmomentschlüssel um noch schnell, vor dem nächsten Lauf, die Räder nachzuziehen usw. Ebenfalls unterstützt Erik Melcher seit ca. 4 Jahren das Team von Klopp Motorsport als Schrauber.


Das war nun ein kleiner Einblick in die Autocross Laufbahn von Markus Klopp – wir von www.Buchse.de wünschen ihm und seinem Team noch viel Erfolg in diesem Sport.

Karsten Krängel – 20 Jahre Autocross

Der sympathische Niedersachse Karsten Krängel, in Fachkreisen auch „ Der schwarze Ritter“ genannt, geht dieses Jahr (2020) in seine 21. Autocross Saison. Karsten ist vom Autocross Virus mehr wie befallen, auch nach 20 Jahren sucht er immer wieder die Herausforderungen in diesem Sport. Angefangen hat alles bereits im Kindesalter, denn Vater Krängel war selber viele Jahre aktiv und zwar von den 70igern bis in die 90er Jahre hinein. Das heißt, dass Karsten der Sport quasi in die Wiege gelegt wurde und damit war für ihn schon früh klar – ich will Autocross fahren. Im Jahr 2000 war es dann soweit, mit einem VW Golf 1 (Serie) stieg Karsten in den Autocross Sport ein und dann ging es Schlag auf Schlag – dem Golf folgten ein Flachkäfer mit VW Technik – Opel Kadett E für die Langstrecke – Paul Peters Rahmen mit 4WD und Technik von R – Power .

Doch Karsten braucht, wie anfangs erwähnt, immer wieder neue Herausforderungen, speziell was Technik und Fahrzeuge angeht. Daher ging es munter weiter – mehrere Fast & Speed Fahrzeuge mit verschiedenster Motoren Technik im Heck z.B. BMW M3 – Honda S 2000 – VW und Ford Duratec folgten. Seit  2017 setzt Karsten auf ein Produkt aus dem Hause von Trackline Motorsport Mit Trackline kam dann auch der Umstieg auf ein Fahrzeug mit Mittelmotor – Technik. Mit diesem Trackline Buggy und Ford Power im Heck, stieg Karsten letztes Jahr erfolgreich in die Deutsche Autocross Meisterschaft ein.

Wenn man 20 Jahre dabei ist, dann kommen auch viele Rennen und Meisterschaften in den unterschiedlichsten Verbänden zusammen. Aktiv war Karsten bereits im DRCV, WACV, INAC, NAX, Deutschland Cup, IDC, DAV Autocross Cup und in der Deutschen Meisterschaft usw.. Es sind in den 20 Jahren viele Erfolge zusammen gekommen, unzählige Klassensiege bzw. Gesamtsiege, zu den schönsten Erfolgen gehört für Karsten der Meistertitel im WACV 2006 oder der 3. Platz im Deutschland Cup und natürlich der Titel Meister der Meister 2005 im NAV.

Wenn man Karsten zu seinen schönsten Erlebnissen im Autocross fragt, dann wird er immer antworten, der Bahnrekord in Mölln, die Cup – Siege in Dassel und Löhne, sowie der erste DM Sieg in Höchstädt bei seinem Debüt in der Deutschen Meisterschaft. Zu seinen Lieblingsstrecken zählen Hoope, Mölln, Matschenberg, Sluknov, Uelzen und Löhne. Er ist sich bewusst, dass es ohne seinen Mechaniker Enrico auf den Rennen nicht so leicht wäre, da Enrico schon eine große Stütze ist, oder wenn seine Familie nicht  mitziehen würde, daher ein ganz großes Dankeschön von Karsten an Enrico und an seine Frau Bianca.

Auch dieses Jahr wird Karsten wieder auf den Rennplätzen in der DM zu sehen sein und bei einigen ausgesuchten Rennen im NAX will er ebenfalls hier und da an den Start gehen. Nach so langer Zeit im Autocross könnte Karsten bestimmt auch viele Geschichten erzählen, doch seine eigene Geschichte im Autocross ist noch lange nicht zu Ende geschrieben. Wir von www.Buchse.de wünschen Karsten weiterhin viel Erfolg und wie man hört, ist das Team Krängel Motorsport schon voll in den Vorbereitungen für die neue Saison. Ebenfalls sagt Karsten Danke an alle seine Unterstützer und Sponsoren. Dies war ein kleiner Rückblick auf über 20 Jahre Krängel Motorsport – wir bleiben am Ball.

Th.
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P.S.  Eine kleine Videoserie von Krängel Motorsport findet ihr hier: