Tommy´s Berichte


Vorbericht – Deutscher Autocross Cup und Deutsche Autocross Meisterschaft in Seelow

Volle Hütte in Seelow – Stand der Nennungsliste 28.04.2022

Mit einem großen Starterfeld, das international besetzt ist, trumpft die Deutsche Autocross Meisterschaft in Seelow auf. Viele Fahrer lockt die EM Strecke „Auf den Seelower Höhen“an, dadurch kann der Veranstalter mit einem Top Fahrerfeld punkten und den Besuchern einiges bieten. Beginnen wir mit dem Überblick, wie gewohnt mit der Jugend und schreiben uns dann durch die einzelnen Klassen.

Klasse 1a
Fünf Nennungen sind hier momentan eingegangen und der Junior Marek Münch wird in Seelow seinen ersten DM Lauf in dieser Klasse bestreiten. Peer Penninx aus Holland ist ebenfalls wieder mit am Start, das heißt, auch die Junioren sind international aufgestellt. Mit Sarah Petschel, Nelio Meinzel und Lokal Matador Thorben Tschesche ist die Klasse dann wirklich leistungsstark und ausgeglichen besetzt, so dass wir hier spannende Rennen erwarten können.

Klasse 1b
Die Klasse 1b kann mit einer Nennung mehr aufwarten, hier stehen aktuell sechs Starter in der Nennungsliste des Veranstalters. Diese Klasse könnte in der Saison 2022 eine ganz heiße und spannende Angelegenheit werden. Amy Weiß – Davin Spliethoff – Xenia Richter – Maximilian Funke – Leon Mandel und Finn-Lukas Kaiser werden hier an den Start gehen und alle, wie sie da sind, haben einem ganz schweren Gasfuß und sind fahrerisch ungefähr auf einem Level unterwegs. Man darf gespannt sein, wer sich hier in Seelow und im Laufe der Saison durchsetzen kann.

Klasse 2a
Diese Klasse, speziell für das Seelower Rennen, ist schwer einzuschätzen, weil einige Fahrer in der Nennliste stehen, die noch nicht in der DM gestartet sind und dadurch lassen sich Vergleiche nur mühsam anstellen. Jetzt aber zu den Namen der Piloten, am Start werden folgende Fahrer stehen: Joey Hatton, Raphael Feller, Max Petschel, Tobias Ahfeld, Niklas Ludlage, Lucas Wollering, Oscar Paul Tonike und Lukas Liss. Für Seelow kann man in dieser Klasse wahrscheinlich mit Überraschungen rechnen und wir wollen mal hoffen, dass es für den einen oder anderen Junior nicht der erste und letzte DM Start in dieser Saison wird, der nur als Gastfahrer mal in die DM schnuppert, denn Starter kann die Klasse 2a immer gebrauchen.

Klasse 2b
Eins zu Sechs steht es in der Klasse 2b. Eine Lady gegen Sechs ausgebuffte Herren der fahrenden Zunft, da wird unsere Steffi Geiger ganz schön zaubern müssen, um ihre Konkurrenten in Schach zu halten. Aber wie wir alle wissen, Steffi gehört schon zu den ganz Schnellen in der Klasse 2b und weiß sich auch zu wehren, wenn es mal hart zur Sache gehen sollte. Doch mit Dennis Huth, Timo Pittroff, Stefan Clausner, Erik Schleinitz, Jonas Seidel und Robert Pappritz trifft sie auf gleichwertige Klassenkameraden, die ihr nicht mal eben so den Vortritt geben werden, es wird interessant, ob Steffi ein Wörtchen um den Sieg mitreden kann, denn wie eben bereits erwähnt, da sind sehr, sehr schnelle Konkurrenten am Start, die den Klassensieg nicht so einfach hergeben werden.
Klasse 3a
Über 10 Nennungen in der 3a, das bedeutet zwei Gruppen in den Vorläufen und das verspricht Spannung. Vom Trabant bis zum Porsche 911 RSR ist in dieser Klasse alles am Start was vier Räder hat. Beginnen wir mit dem Gejagten zuerst, Philipp Raiser als Deutscher Meister und Klassenprimus wird er natürlich automatisch zum Gejagten in seiner Klasse und in der Deutschen Meisterschaft, ob er will oder nicht. Also Raiser ist dabei, dann darf man gespannt sein auf Corven Höft, Thorben Bülow, auf Lokalmatador Tom-Philipp Maaß und natürlich auch auf Andreas Brosch mit seinem VW 1600ti. Aber das ist noch nicht alles, die Klasse 3a hat noch mehr zu bieten und zwar Mario Detzer im bewährten Liqui Moly Golf, dazu gesellt sich in ihrer ersten vollen DM Saison, die für sie auch eine Lernsaison sein wird, was Streckenverhältnisse und Fahrzeugeinstellungen usw. angeht, Claudia Windschiegl im neu aufgebauten Porsche 911 RSR. Jetzt, denke ich, kommen wir zu den größten Raiser Jägern in dieser Gruppe, nämlich zu Willi Zimber, Kai Köhler, Lars Koch, Martin Schubert, Alexander Langer und Bryan Köhler, da wird sich Philipp ordentlich strecken müssen.

Klasse 3b
Die Klasse mit den stärksten Tourenwagen in der DM trumpft mit einem vollen Starterfeld in Seelow auf, hier wird dem Fan richtig warm ums Herz werden. Mit Sicherheit wird diese Klasse die Zuschauer begeistern, die Piloten werden, wie gewohnt, auch hier erstklassiges Material an den Start bringen. So, dann wollen wir mal durch die Nennliste gehen, ein Traum, wer alles genannt hat. Mit Andreas Fürst, einer der schnellsten Piloten in der DM in dieser Klasse und mehrfacher Deutscher Meister, trifft auf seine Herausforderer und das sind alles, ganz, ganz schnelle Fahrer – hoffentlich geht das immer gut vor der Schikane. Also, Fürst trifft auf Matthias Meyer, Mike Korschikowski, Marc Klebs, Werner Deutschmann und auf Carsten Pietsch, der sich das Rennen in Seelow nach seiner DM Pause, nicht entgehen lassen möchte. Weiter geht es mit Daniel Lucht, Steffen Brust, Manuel Jäger, Lucas Kampik und Pavel Vavra, der auch kein Unbekannter mehr in der DM ist. Dann ist dabei Eddi Schulze, Olaf Hossmann, Sven Kühne, Jens Baltzer, Alexander Körzinger und Stefan Windschiegl mit seinen Lamborghini Gallardo, was für ein Fahrerfeld – herrlich!!! Von so einem Fahrerfeld mit solchen Fahrzeugen, Lamborghini, mehreren Audi Quattros, Polo – Golf – Subaru, Ford, BMW und Skoda Fabias – das ist doch ein Traum für jeden Motorsport Fan schlecht hin.

Klasse 4a
In der 4a wird ja bekannter weise um jeden Zentimeter Strecke gekämpft und mit dem Fahrerfeld, das in der Nennliste steht, wird es in jedem Vorlauf eine super spannende „Klassenfahrt“ geben.
In zwei Gruppen wird man um den Einzug ins Finale kämpfen müssen, aber wer wird es schaffen – eine ganz schwere Angelegenheit für die Piloten. Mit Dustin Spliethoff, Felix Buddelmeyer und Laura Korte haben wir sehr schnelle junge Leute dabei, die gerade von den Junioren in diese hart umkämpfte Klasse aufgestiegen sind – Mut haben sie, dürfen sich halt nur nicht den Schneid abkaufen lassen. Natalie Straub ist auch wieder dabei, sie gehört seit Jahren zu den Top Fahrern in dieser Klasse, ebenso wie Rüdiger Opitz, Marcel Schmidt, Janek Köhler und Rene Krüger oder Maik Eckardt. Mario Straub, Julia Baltzer, Vanessa Mandel, Maximilian Betz, Kay Braun und Peter Schubert stehen den eben genannten Piloten in nichts nach, es wird mit Sicherheit Spannung pur auf der Rennstrecke geben, von den Vorläufen bis zum Finale – Autocross pur.

Klasse 4b
Endlich mal wieder ein volles Fahrerfeld in der 4b und was für eins! Florian Grote gehört zu den Fahrern, die schon etwas länger in der 4b an den Start gehen, ebenso wie Dylan Donat – beide gehören auch zu den schnelleren Vertretern ihrer Gattung. Jetzt treffen sie auf wirklich starke Gegner, wie da wären: Claus Altendorf, der auch schon viele DM Jahre auf dem Rennbuckel hat und dieses Jahr von der 4a in die 4b aufgestiegen ist. Weiter geht es mit Sören Ronge, Sascha Schulte, Bernhard Schlüter, Niklas Lang, Gerd Lüchau und Dominik Dieselkämper, alles sehr schnelle Fahrer, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Wird spannend zu sehen, wer sich hier am Ende durchsetzen und einen Platz auf dem Podium einfahren kann. Es wäre wünschenswert, wenn in dieser Saison die Klasse 4b des Öfteren einmal alleine fahren könnte, gute Fahrer und schnelle Fahrzeuge sind immer eine Bereicherung für den Sport.

Klasse 5a
Bisher über 40 eingegangene Nennungen in der 5a – Klasse für den Veranstalter, für die Zuschauer usw. und wer denkt dabei an mich??? Wie soll ich das in einem Vorbericht unterbringen??
Das Fahrerfeld ist top – Spitzenklasse mit internationaler Besetzung – mehr geht nicht – EM Niveau. Wollen wir mal versuchen die Liste etwas zu entwirren, los geht’s mit Martin Haselhorst, der seit Jahren in der DM oben mitfährt, mal sehen wie er sich hier verkaufen kann. Denn er trifft mit Maximilian Schmitt, Toni Hoyer, Henrik Bundesmann, Jan Baltzer und EM Starter Markus Wibbeler auf weitere Topfahrer dieser Klasse. Doch die Liste der Topfahrer ist noch lange nicht zu Ende, sie besteht momentan aus 41 Namen, dazu gehört Steven Laubach, der hier ins Lenkrad greifen wird, er hat genau wie Thomas Straub, Tobias Ellermann oder Marvin Holzleitner schon viele EM Schlachten erfolgreich geschlagen. Mit Sven Richter geht ein erfahrener „alter Hase“ an den Start, der mittlerweile seit über 20ig Jahren im Cross dabei ist. Sören Lenz ist am Start, Daniel Richter ist dabei und Martin Fürst, der auf viele Erfolge und Titel in der DM verweisen kann. Weiter geht’s mit Ingo Wiggering, Kevin Westerkamp, Micha Dollinger, Randy Paauwe, Jens Kuhlke, Nico Söhnel, Ivo Kisslinger, Jonas und Tobias Blumenfeld, Gerrit Altevogt und Henrik Altermann. Dann möchte man fast sagen, die Abordnung vom NAX mischt auch in Seelow kräftig mit, dazu rechne ich Felix Klüßmann, Peter Möller, Kay Schuckert, Andreas Wohlert, Marius Klebs, Pierre Szallies, Andreas Klebs (Comeback?) und was mich persönlich freut – Gerhard Münchmeier. Kommen wir jetzt zur internationalen Abteilung in dieser Gruppe, angeführt von den EM Spitzenfahrern Kevin Peters und Jakub Novotný, weitere Hochkaräter an dem Rennwochenende aus der internationalen Cross Szene sind Bob Schanen, Christian Brunner, Gilles Weis, Jimmy Poelarends, Gilles Büchler und Johan Schalk. Sollte es bei diesen 41 Nennungen bleiben, dann wird man hier in 5 Gruppen um den Einzug ins Finale kämpfen müssen und ich meine“ kämpfen“– das Feld ist so stark, das wird die Leute von den Stühlen reißen.

Klasse 5b
Auch hier stellt sich ein interessantes und volles Fahrerfeld den Zuschauern. Fangen wir gleich mit dem erfolgreichsten Fahrer aller Zeiten an – Bernd Stubbe hat seine Nennung abgegeben, Stubbe ist damit der Fahrer, den alle schlagen wollen – für die Zuschauer wird es mit Sicherheit absolut spannend diese Rennen zu verfolgen. Doch so ganz einfach wird es nicht für Bernd Stubbe, die Nennliste ist nicht ohne mit Radek Jordák, Mike Bartelen, Mario Hanneken und dem amtierenden Deutschen Meister Michael Buddelmeyer steht schwerste Konkurrenz am Start. Aber das ist noch nicht alles, mit Frank Arentsen, H.J. Arentsen und Bart Jan Blaauw gehen weitere internationale Fahrer an den Start. Dazu gesellt sich die deutsche Cross Elite, angeführt von Michael Straub, Torsten Zimmermann, Andre Kunkel mit seinem Hosek Buggy, John-Paul Strobelt und dem hoch aus dem Norden anreisenden „Wikinger“ Patrick Brandt mit seinen „Mannen“. Die Liste ist immer noch nicht zu Ende, ebenfalls am Start der junge Marco Fürst in seiner ersten Saison im Superbuggy, dazu gesellen sich die erfahrenen Piloten Marco Henker, Uwe Ritscher, Klaus Schmitz, Andreas Poganiatz und Felix Fischer. In der Klasse 5a und in der 5b werden die auf Deutsche Meisterschaft fahrenden Piloten entscheiden müssen, ziehe ich, wenn es mal eng wird, lieber zurück und sichere mir die Punkte für die Deutsche Meisterschaft und dem DAV Autocross Cup oder riskiere ich einen Ausfall gleich am Anfang der Saison. Die Gaststarter haben mit Blick auf die Meisterschaft nichts zu verlieren, sie fahren dieses eine Rennen, um ihr Fahrzeug mal unter Einsatzbedingungen einem Test zu unterziehen. Doch die DM Fahrer müssen weiter schauen, dass nächste DM Rennen wartet schon auf sie und zwar am 04./05.06.2022 beim MSC Höchstädt auf dem KTM Ring.

Wer Zeit und Lust hat Autocross von seiner besten Seite zu sehen – auf nach Seelow.
Wenn Jemand noch an den Start gehen möchte – vorläufiger Nennungsschluss ist der 02.05. und endgültiger ist der 09.05.2022 jeweils um 24 Uhr.

Th.
Alle Angaben ohne Gewähr!!!
P.S. Ich hoffe ich habe Niemanden vergessen zu erwähnen.
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HSX – Racing Richter Motorsport starten 2022 in der Deutschen Autocross Meisterschaft

Das HSX Racing Team Richter Motorsport will in der Saison 2022 bei 9 von 10 Veranstaltungen zur Autocross DM an den Start gehen.
Das Team besteht aus den Fahrern Sven und Xenia Richter, Chefmechaniker Nico Berndorfer und die „gute Fee“ Hiltrud Richter. Ein kurzer Blick zurück in die History von Richter Motorsport. Da die Stecke vom AC Kulmbach nur knapp 1 km von Svens Elternhaus entfernt lag, kam Sven schon in jungen Jahren mit der Droge Autocross in Berührung und ließ in so richtig nie wieder los. Ob Spezialcrosser, oder wie man heute sagt Buggy, bewegte er alles, was im Autocross gefahren werden kann, Spezialcross – Tourenwagen – Kart und jetzt, „Back to the Roots“ wieder einen Buggy. 1993 stieg Sven in den Cross Sport ein, startete die ersten Jahre im Schwaben Pokal, stieg dann auf in die DM bis hin zur EM. Auch stellten sich schnell Erfolge ein, Deutsche Meisterschaft mehrfach unter die Top 5, 2001 Platz 8 und 2002 Platz 6 in der Europameisterschaft, 5 x Nordbayerischer Meister und dazu diverse Vizemeister Titel.
Xenia konnte dieser Begeisterung für den Sport nicht entfliehen, früh nahm Vater Sven die „Kleine“ mit zur Rennstrecke um die Weichen zeitig zu stellen, doch so einfach machte sie es ihm nicht. Seit ihrem 10. Lebensjahr versuchte Papa Sven die Tochter immer wieder für den Sport zu begeistern, doch das ließ Xenia zu Anfang kalt. Bis zum Jahre 2017, da wollte sie nur mal so zu einem Rennen und bereits auf der Rückfahrt war die Angelegenheit für Xenia klar – ich möchte Autocross fahren. Im Jahr 2018 ging Xenia dann an den Start und von da an sah man öfter einen nervösen Sven Richter am Streckenrand stehen. Mittlerweile gehen Vater und Tochter seit Jahren gemeinsam in der Deutschen Autocross Meisterschaft an den Start. Bereits in ihrer 2. Saison 2019 konnte Xenia unter die Top Ten bei den Junioren fahren.
Richter Motorsport ist jetzt, mit einigen Unterbrechungen, seit 25 Jahren im Autocross Sport aktiv und das ganze Team freut sich jetzt schon auf eine tolle Saison 2022. Xenias Ziel ist ein Platz möglichst unter den ersten Fünf, Sven peilt einen Platz unter den ersten Zehn an, aber vor allem soll der Spaß am Fahren im Vordergrund stehen.
Xenia wird ein Mandel – Honda Cross Kart in der Klasse 1b an den Start bringen und Sven einen Büchl Hayabusa Buggy in der Klasse 5a.
Ein großes Dankeschön geht an die Sponsoren, die trotz der schwierigen Zeiten dem Team die Treue gehalten haben.
Beide Fahrzeuge stehen einsatzbereit in der heimischen Werkstatt – das ganze Team wartet jetzt auf den Saisonstart, das es endlich losgeht.
Th.
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Bilder by Karlheinz Geiger und Photo Greeb

Autocross Team Kunkel – Saisonpläne 2022

Auch André Kunkel und sein Team haben bereits ihre Pläne für die Saison 2022 besprochen, Ziel ist es, die komplette Deutsche Meisterschaft und damit auch den DAV Autocross Cup zu fahren.
Doch wo hat André überhaupt seine Wurzeln? Eigentlich kommt André ja aus dem Kart und Motocross Sport, dann eher durch Zufall hat er mal einen Autocross Buggy getestet und so nahm die Geschichte ihren Lauf.
So richtig zum Autocross verschrieben hatte er sich aber erst mit dem Kauf des Dieselkämper Autos, ab diesem Zeitpunkt nahm die Angelegenheit Fahrt auf. Zwar wurde immer noch nur hier und da mal gefahren und nicht ernsthaft auf Meisterschaft, doch konnte er mit dem Buggy, bereits erste Erfolge einfahren z.B. den Höchstädt Cup 2014 gewinnen.
Ab 2019 wurden dann Nägel mit Köpfen gemacht und man stieg in die Deutsche Meisterschaft ein. Allerdings nicht mehr in der Division 5a, sondern in der 5b mit einem Buggy aus der EM. Das Fahrzeug wurde aus dem Bestand von Jaroslav Hosek erworben und das ganze Team wurde immer professioneller ausgerichtet.
Man lag gut in der Meisterschaft, Sieg in Ortrand, bis zum Lauf in Gründau. In Gründau überschlug er sich mit seinem Fahrzeug mehrfach und auch André trug einige Verletzungen davon. Beim Hosek wurde sofort ein neues Auto geordert und nach nur 3 Wochen war es fertig gestellt. Nachdem André wieder genesen war, stieg er sofort wieder in die Deutsche Meisterschaft ein und konnte noch einige Erfolge einfahren z.B. den Sieg in Kesseltal.
André ist so begeistert von den Fahrzeugen aus dem Hause Hosek, dass er ein weiteres Fahrzeug bauen ließ, wieder einen Superbuggy nach den neuesten FIA Richtlinien und mit diesem Dampfhammer will er versuchen, die komplette Saison zu bestreiten. Versuchen deswegen, weil André beruflich sehr eingebunden ist und sich die Zeit für die Rennen genau einplanen muss. Daher darf nicht viel passieren, z.B. Verletzungen – Motorschaden usw.
Das Team Kunkel besteht neben André noch aus den Mechanikern Hans Peter Bochinsky, Robert Fijalkowski und Tim Kulikowski, der ab dem Seelow Rennen aktiv mit einsteigen wird.
Bilder by Team Kunkel.
Th.
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Vorbericht Autocross DM Dauban – Stand der Nennungsliste 15.04.2022

Am 07./08.05.2022 startet die Deutsche Autocross Meisterschaft in die Saison 2022. Wer in der DM nennt, wird auch gleichzeitig mit für den Deutschen Autocross Cup des DAV gewertet. Einmal nennen und in zwei Meisterschaften gewertet – was möchte man mehr.
Die Klassen sind fast alle gut besetzt, die meisten sogar sehr gut und das bedeutet spannende Vorläufe bis hin zum Finale.
Beginnen wir direkt mit den Blick in die einzelnen Klassen.
Klasse 1a
Die Klasse 1a hat aktuell 5 Nennungen und wie es ausschaut ziemlich auf einem Niveau. Mit Nelio Meinzel und Thorben Tschesche gehen zwei schnelle Junioren an den Start, die bereits einiges an Erfahrungen aus der letzten Saison mitbringen und dort schon vorne mitfahren konnten. Ebenfalls genannt haben Sarah Petschel und Peer Penninx, die das Tempo der beiden vorher genannten Junioren sicherlich versuchen werden mitzugehen, jedenfalls wissen auch Sarah und Peer wie man ein Kart schnell bewegt. Peer konnte bereits in der Saison 2021 bei seinem Gaststart in Gründau überzeugen und auch Sarah fuhr letztes Jahr einmal auf das Podium. Neu in der Serie dabei ist Marek Münch, schauen wir, wie sein DM Debüt gelingt – wir Drücken ihm die Daumen.
Klasse 1b
Hier haben sich bereits acht Starter in die Starterliste eingetragen und was für Welche. Auf den ersten Blick würde ich sagen, alle, die in dieser Klasse genannt haben, sind schnell genug für einen Platz auf dem Podest – ohne Ausnahme. Da haben wir Finn-Lukas Kaiser – Jonas Müller – Laura Korte – Leon Mandel – Davin Spliethoff – Xenia Richter – Amy Weiß und Maximilian Funke, alles Fahrer, die sich bereits einen Namen im Autocross Junioren Bereich gemacht haben. Es wird mit Sicherheit sehr spannend in der Klasse 1b werden.
Klasse 2a und 2b
Die Junioren der Klasse 2a werden leider mit der Klasse 2b zusammen fahren müssen, Stand heute – aber wer weiß, evtl. findet sich noch ein dritter Junior, der beim Saisonauftakt dabei sein möchte und nicht schon beim ersten Rennen Punkte, wegen nicht am Start sein, verschenken möchte – diese Punkte können noch einmal sehr wichtig sein. Die Junioren heißen Joey Hatton und Dominic Schön. Joey ist schon etwas länger dabei, für Dominic müsste es ebenfalls das erste DM Rennen seiner Karriere sein, aber er kommt ja aus einem Autocross Traditionsclub – sprich, er wird schon Wissen wie es geht.
In der 2b dann sechs Starter und auch hier, richtig schnelle Jungs und Mädels am Start, die sich wenig schenken werden. Mit Timo Pittroff geht der Junioren Meister aus 2021 ins Rennen. Er ist jetzt aufgestiegen in die 2b und dort trifft er nun auf Fahrer und Fahrerinnen, die eine andere Gangart vorlegen werden, wie er es evtl. gewohnt ist. Mit Dennis Huth (Platz 3 in der DM 2021), Stefanie Geiger, Markus Dietz, Stefan Clausner und Enrico Sachse am Start, da weiß man sofort, was die Stunde geschlagen hat.
Klasse 3a
Spezialtourenwagen 2WD – hier wird schon einmal richtig Material aufgefahren, das kann sich sehen lassen. Wen haben wir dabei, natürlich unseren amtierenden Deutschen Meister bei den Tourenwagen, Philipp Raiser – Unternehmen Titelverteidigung läuft in Dauban an. Aber mit Blick in die Starterliste wird das gleich beim Saisonauftakt keine leichte Aufgabe. Denn mit Kai Köhler, Willi Zimber und Alexander Langer steht schwerste Konkurrenz ins Haus. Mit Florian Marchal haben wir einen weiteren DM Neuling am Start. Er möchte mal in die DM schnuppern in dieser Saison und schauen wie er das Tempo usw. mitgehen kann, da in der DM aber auch nur mit „Wasser gekocht“ wird – warum nicht. Jeder neue Fahrer wird gerne gesehen und belebt die Konkurrenz. Wen haben wir noch dabei, richtig „Super Mario“ ist auch am Start. Mario Detzer, schon fast ein Urgestein in der Autocross DM, wird seinen Liqui Moly Golf an den Start bringen und den Jungs zeigen, das er es immer noch kann. Nein ich habe sie nicht vergessen, Claudia Windschiegl wird mit ihrem Porsche 911 RSR versuchen die Platzhirsche in dieser Gruppe zu ärgern. Mit Absicht schreibe ich versuchen, weil es ist ihre erste Saison, das Fahrzeug wurde über den Winter neu aufgebaut und was bedeutet das?? Das bedeutet, dass Fahrerin und Team lernen werden müssen, wie verhält sich der Porsche auf welcher Strecke, da man nicht auf Erfahrungsdaten der letzten Jahre zurückgreifen kann. Auch Claudia muss jede Strecke in dieser Saison, bis auf die wenigen die sie in 2021 gefahren ist, erst einmal kennenlernen. Also keine leichte Aufgabe, Strecken kennenlernen und Porsche abstimmen, wir drücken auch ihr fest die Daumen, denn so ein Porsche ist eine absolute Bereicherung für die Klasse und die DM.
Klasse 3b
Hier tanzt der Bär, hier strahlen die Gesichter der Autocross Fans, da tränen einem die Augen, aber vor Freude. Wir haben dabei, Markus Soine auf Skoda Fabia, Werner Deutschmann, der hier zum ersten Mal in der DM seinen Subaru Impreza an den Start bringen wird, dazu Markus Geier auf Toyota Celica. Das war aber nur der Anfang, es geht weiter mit Steffen Brust und Tobias Mosler, beide auf Audi Quattro, Jens Baltzer Skoda Fabia und nun kommt es ganz dicke – Stefan Windschiegl mit seinem Lamborghini Gallardo – Alexander Körzinger mit einem Audi A4 Quattro und dem mehrfachem Deutschen Meister Andreas Fürst, ebenfalls auf Audi Quattro. In der Klasse 3b reden wir bei jedem Fahrzeug von hohen PS Zahlen, die es heißt auf den Boden zu bringen, da wird die Startplatte beben. Diese Klasse sollte niemand, der vor Ort ist, sich entgehen lassen, das wird auf Garantie eine ganz enge und spannende „Klassenfahrt“ in jedem Vorlauf. Aber wen soll man hier als Favoriten nennen, ganz vorsichtig würde ich sagen Andreas Fürst, Jens Baltzer und Stefan Windschiegl, dazu noch Alexander Körzinger. Doch auch die anderen Starter sind alle gut für einen Platz unter den Top Five – eine der spannendsten Klassen in der DM.
Klasse 4a und 4b
Die Kampfklasse 4a – wer hier einen Fehler macht, der findet sich schnell am Ende des Feldes wieder, es wird stets um jeden Zentimeter gefightet. Volles Haus in der 4a und mit Rüdiger Opitz geht hier der Vizemeister der DM 2021 an den Start und als wenn das noch nicht reicht, Marcel Schmidt ist ebenfalls dabei, er konnte sich in der letzten Saison den dritten Platz in der Deutschen Meisterschaft sichern. Hier wird schon alles aufgefahren was Rang und Namen in der DM hat. Neu dabei sind Kay Braun und Peter Schubert, sowie die von den Junioren aufgestiegen Fahrer Felix Buddelmeyer und Dustin Spliethoff – willkommen im Haifischbecken Klasse 4a. Es gesellen sich weiter bekannte Fahrer hinzu, da wären Mario Straub, Rene Krüger, Janek Köhler, Maximilian Betz und Maik Eckardt. Julia Baltzer und Vanessa Mandel werden ihren männlichen Kollegen sicherlich Paroli bieten und munter durch das Fahrerfeld pflügen. Zu diesen bereits genannten Fahrern werden sich noch die Fahrer der Klasse 4b gesellen. Leider haben bisher erst 3 Klasse 4b Starter genannt, wäre schön, wenn sich noch zwei weitere Piloten finden, die in Dauban dabei sein möchten. Obwohl es anscheinend in dieser Saison etwas mehr Interesse an dieser Klasse 4b zu geben scheint. In Dauban haben bisher Dylan Donat, Claus Altendorf und Florian Grote genannt. Alle drei Fahrer gehören zu den schnelleren Vertretern ihrer „Gattung“ und werden munter mitmischen – wer keine DM Punkte liegen lassen möchte sollte in der 4b noch nennen.
Klasse 5a
Auch hier ein volles Feld mit Topfahrern. Wie auch einige andere Klassen mit über 10 Startern, wird auch die 5a in zwei Gruppen um den Einzug ins entscheidende Finale kämpfen müssen. Das Fahrerfeld kann sich sehen lassen, mit Steven Laubach geht ein Starter aus der EM ins Rennen um wertvolle DM Punkte, doch er wird hart kämpfen müssen um am Ende oben auf dem Podest zu stehen – schwerste Konkurrenz hat genannt. Ich sage nur, Daniel Richter, Toni Hoyer, Carsten Schlöffel, Martin Fürst, Maximilian Schmitt, Sören Lenz und Jan Baltzer. Das wird super spannend, denn das ist noch lange nicht alles, da ist noch der Johan Schalk, Jens Kulke, Randy Paauwe, ein Kevin Westerkamp und der nach einem Ausflug zu den Karts der Klasse 4a wieder zu den Buggys zurück gekehrte erfahrene Sven Richter, quasi “ Back to the Roots“. Mit Kay Schuckert geht ein weiterer sehr schneller Mann an den Start, der seit Jahren im NAX Cup zu den Schnellsten in der Klasse bis 1600ccm zählt, sollte er in dieser Saison mehrere DM Starts planen, dann könnte er eine weitere Bereicherung für diese Klasse 5a werden.
Klasse 5b
Mit Michael Buddelmeyer geht hier der amtierende Deutsche Meister an den Start. Der sympathische Steinfelder gehört seit Jahren zur Deutschen Spitzenklasse in Sachen Autocross. Er ist auch hier in Dauban beim Saisonauftakt mit Sicherheit der Mann, den es zu schlagen gilt. Dieses werden Michael Straub, Marco Fürst und Andre Kunkel, der ebenfalls EM Material an den Start bringt, versuchen, denn auch sie gehören zu den schnellen Piloten in der DM, die immer für einen Spitzenplatz ganz oben auf dem Podium gut sind – das darf man nicht vergessen. Kunkel bewegt einen bärenstarken Hosek Buggy, Straub gehört zu den erfahrensten DM Fahrern überhaupt und Marco Fürst, der ist zwar neu in dieser Klasse, kann aber bereits auf viele Jahre Kart Erfahrung zurück blicken. Jetzt werden viele sagen, da fehlt aber der wichtige fünfte Starter, laut Aussage vom 1. Vorsitzenden Enrico Frommer hat Torsten Zimmermann sein Start in der Klasse 5b fest zugesagt. Zimmermann gehört ebenfalls zu den schnelleren Fahrern in der 5b und kann damit für weitere Spannung im Feld sorgen.
Vorläufiger Nennungsschluss ist der 25.04.2022, endgültiger ist am 04.05.2022 jeweils um 24 Uhr.
Soviel zur DM und dem DAV, zusätzlich ist aber auch der ILP am Start. Beim ILP gehen weitere sehr schnelle Leute an den Start, um nur einige aus diesem starken Fahrerfeld zu nennen, da wären z.B. Marko Gührig, Linda Schreyer, Denis Vesper, Manuel Jäger, Andre Pietschmann oder Patrick Brandt.
Also wer Lust und Zeit hat, der schaut sich die Veranstaltung in Dauban an. Außerdem können in Dauban noch eine Wagenpass Abnahme durchgeführt werden oder wer möchte, der kann an einem Lizenzlehrgang teilnehmen. Es wird also einiges geboten für Teilnehmer und Zuschauer in Dauban.
Th.
P.S. Sollte ich einen Fahrer vergessen haben zu erwähnen – Sorry, keine Absicht!
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Portrait – Die Krautzbergers

Achim und Annelie Krautzberger sind bestens bekannt in der Deutschen Autocross Szene, speziell in der DM und dem DAV.
Doch wie begann es eigentlich, dass der Autocross Virus die beiden so erfasste. Achim war schon immer Motorsport begeistert. In jungen Jahren tobte er noch auf 2 Rädern durch die Gegend, auch damals schon auf losem Untergrund – im Motorcross. Allerdings ist er damals nicht aktiv an Rennen am Start gewesen, sondern eher so just for fun.
Zum Autocross kam er erst 1997, damals startete er mit einem VW Golf in der freien Szene aus Spaß an der Freud. Auch unterstütze Achim schon immer junge Leute in der Autocross Szenerie und dann kam das Jahr 2003. Achim und Annelie betreiben ja bekanntlich einen Kfz Betrieb in Höchstädt und aus seinem Kundenstamm fiel ihm ein Renault R19 in die Hände. Dieses Fahrzeug sollte es sein, der Renault wurde von Achim und seinem Team für den Autocross Sport hergerichtet und damit begann auch der Wechsel von der Freien Autocross Szene in die Autocross DM. Dieses Fahrzeug war eigentlich so gar nicht ideal für den Autocross Sport geeignet, meinte die Konkurrenz, doch Achim bewies – es ist geeignet. Dieser Renault wurde bis ca. 2008/2009 eingesetzt, dann der Wechsel auf ein neues Einsatzgerät. Achim blieb der Marke Renault treu und setzte fortan einen Renault Clio in der Deutschen Meisterschaft ein.
Mit dem Clio konnte Achim sofort an die Erfolge mit dem R19 anschließen. Bis ca. 2013 war das Team Krautzberger aktiv in der DM am Start, allerdings in den letzten Jahren eher nur noch sporadisch, da der heimische Betrieb immer mehr Zeit in Anspruch genommen hatte.
In der Deutschen Meisterschaft konnte Achim viele Podiumsplätze einfahren und gewann 2006 – 2008 die nordbayrische Autocross Meisterschaft.
Im MSC Höchstädt sind die Beiden seit Jahren Mitglied und besetzten hier im Laufe der Jahre die verschiedensten Ämter und Positionen. Achim ist seit 2014 Vorsitzender des Vereins und Annelie ist dort als Schriftführerin oder Leiterin des Rennbüros beim Autocross immer dabei. Zu erwähnen ist noch, dass Achim weit vor seiner Zeit im Vorstand bereits dafür sorgte, dass die Autocross DM wieder nach Höchstädt kommt und wie man sieht – es war eine gute Entscheidung. Heute ist der Verein eine feste Größe in der Autocross DM. Auch im DAV ist Annelie seit Jahren als 2. Vorsitzende dabei, also ohne Autocross geht bei den Krautzbergers nichts -mag man meinen – doch das stimmt nicht ganz. Denn beide haben ein weiteres gemeinsames Hobby, der heimische Garten und die Treibhäuser. Ein ganz spezielles Hobby betreibt Achim noch nebenher – er ist Hobbymetzger mit einer – man kann schon sagen – professionellen Ausrüstung – und stellt seine eigenen Wurstwaren her und aus eigener Erfahrung kann ich sagen – sie schmeckten mehr als gut – sie schmecken sehr gut.

Anzumerken ist noch, dass Annelie während unserem Gespräch für das Portrait feststellte, das Leben als Fahrerfrau war nicht immer einfach, aber diese Zeit möchte sie nicht missen. Auch sind in der langen Zeit viele Freundschaften und Bekanntschaften entstanden, die bis heute noch bestehen.
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Th.
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Nach der Saison – ist vor der Saison…

Mit diesem Motto ist man beim Autocross Team Brandt seit Jahren gut gefahren und auch dieses Jahr wurde über den Winter so vorgegangen.
Große Veränderungen am Fahrzeug waren eh nicht geplant, allerdings nahm das Team leichte Optimierungen und Verbesserungen vor und versuchte Erfahrungen aus der letzten Saison einfließen zu lassen.
Zusätzlich nahm das Team sämtliche anfallende Servicearbeiten am Buggy in Angriff z.B. Getriebe – Differenziale – Motor usw. alles einmal überprüft und gewartet.
Geplant ist es auch im Laufe der Saison einen neuen Motor einzusetzen, sollte eigentlich schon passiert sein, aber da das eine oder andere Teil momentan nicht geliefert werden kann, musste das Vorhaben verschoben werden.
Neuen Lack soll es auch gegeben haben, alles frisch zum Saisonstart also.
Zum Team gehören, wie in den letzten Jahren, Udo, Gerd und Patrick Brandt, Meena Pietsch, Matthias Schmidt und Christopher Palm. Sporadisch werden, wenn es ihre Zeit erlaubt, Udo Barkenthien und Stephan Wieckhorst dabei sein.
Das Team möchte in dieser Saison am ILP teilnehmen, dazu 2 – 3 DM Einsätze und in Mölln, dann bei ihrem Heimrennen, am NAX.
Es könnte passieren, dass nach einigen Jahren Pause evtl. Udo Brandt bei dem einen oder anderen Rennen mal das Steuer übernimmt – lassen wir uns überraschen.
Th.
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Saison – Vorbericht – Team WS Racing

Das Team WS Racing hat sich für die Saison 2022 einiges vorgenommen, man möchte zwei Fahrzeuge einsetzen, Stefan mit dem Lambo und Claudia auf ihrem Porsche. Beginnen wir aber von vorne. Stefan Windschiegl ist ja in der Autocross Szene bestens bekannt. Angefangen mit Motorsport hat er aber bereits in jungen Jahren und zwar im Motorcross. Dort nahm er erfolgreich an der Deutschen Junioren Meisterschaft teil. Aus beruflichen Gründen musste er den Motorsport für viele Jahre an den Nagel hängen. Doch der Motorsport Virus ließ ihn nicht los und so kaufte er 2013 den Buggy von Frank Meinzel. Mit diesem Buggy trat Stefan dann in der Autocross DM an und war sofort von diesem Sport begeistert. Den Buggy baute er in Eigenregie nach, allerdings nicht mehr mit einem VW Motor sondern mit einem Aggregat aus dem Hause Emming. Mit diesem Fahrzeug konnte er anschließend viele Siege einfahren und in der Saison 2015 hieß der DAV Cup Sieger Stefan Windschiegl, als Zusatz sicherte er sich in dem Jahr auch noch den Vizetitel in der Deutschen Autocross Meisterschaft. Dann sollte der Umstieg in die große Klasse bei den Buggy`s stattfinden.
Für dieses Vorhaben kaufte Stefan sich den Buggy von Bernd Stubbe, doch leider kam es zu einem Unfall beim ersten Testrennen am Matschenberg. Er brach sich bei dem Unfall das Handgelenk und konnte 3 Jahre nicht aktiv fahren. Doch Stefan und seine Frau besuchten in den drei Jahren fast jedes Rennen und so kam was kommen musste – er schmiedete Pläne für den Wiedereinstieg in den Cross Sport. Aber diesmal wollte er etwas anderes probieren – ein Tourenwagen in der großen Klasse sollte es sein. In 2019 konnte er dann eine Rohkarosse von einem Lamborghini Gallardo kaufen. Zu dieser Karosse kaufte er sich noch einen Motor und ein nacktes Getriebegehäuse dazu und dann ging es los. Das Fahrzeug wurde jetzt komplett nach seinen Wünschen in Eigenregie aufgebaut und erbaut. Seine ganzen Ideen konnte er verwirklichen, ein sequentielles Getriebe wurde entwickelt, eine Lenkung – ein Fahrwerk – alles Made by Stefan Windschiegl. Der Motor, ein V10 mit 5200ccm Hubraum wurde auf 10 Einzeldrosseln umgerüstet usw. – da kann man nur den Hut vorziehen.
Bei dem ersten Test 2019 gab es dann noch Probleme mit dem Allradantrieb, die aber schnell behoben werden konnten.
In 2020 testete man den Lamborghini dann bei einigen wenigen Veranstaltungen. 2021 ging man dann zum Testen bei 3 DM Rennen an den Start. Das Team wollte sehen, ob sich die Verbesserungen aus den Erfahrungen des Vorjahres ausgezahlt haben. Sie haben sich ausgezahlt, in seiner Klasse konnte Stefan einmal den Sieg erringen und einmal Platz zwei einfahren, leider musste er bei einem Rennen wegen Technischer Probleme aufgeben – aber man war im Team WS – Racing zufrieden. Über den Winter wurden nun weitere Verbesserungen am Lamborghini vorgenommen um für die Saison 2022 gut gerüstet zu sein. Mit den Ergebnissen bei der Feinabstimmung auf dem Teststand und den Ergebnissen aus der freiprogrammierbaren Steuerung war Stefan mehr als zufrieden, dieses fand alles im Hause Emming statt. Der Lambo ist jetzt fast fertig, aber wie oben erwähnt – auch der Porsche von Claudia Windschiegl soll in der DM 2022 wieder eingesetzt werden.
Claudia war von Anfang an begeistert von dem Sport und begleitete ihren Mann zu jedem Rennen. Das Autocross auch Schrauben bedeutet, lernte Claudia schnell, sie fasste immer mit an, wenn eine helfende Hand gebraucht wurde, überwiegend war sie aber für das Catering zuständig. Dann kam es beim MSC Höchstädt, dem Heimverein der Windschiegls, zu einem Helfer – Cross, an dem auch Claudia teilnahm. Das Fahren gefiel ihr auf Schlag und so wurde zum Trainieren und Üben ein Käfer gekauft. Kurz darauf schmiedete man schnell Pläne für Claudia ebenfalls ein Auto aufzubauen.
Stefan und Claudia wurden fündig und kauften einen Porsche 911 für die Klasse 3a. Dieses Fahrzeug wurde dann vom Team für den Cross Sport hergerichtet und so kam es bereits zu ersten Einsätzen in 2021. Leider endete die Saison mit einem Unfall. Man konnte eine Rohkarosse erwerben und das Team setzte alles daran, beim Aufbau des neuen Fahrzeuges die Wünsche der Fahrerin zu berücksichtigen. Für den Porsche wurden viele Teile z.B. Lenkung – Bremsen etc. vom Lamborghini übernommen, um den Ersatzteile Vorrat für zwei Wettbewerbsfahrzeuge gering zu halten. Mit dem Porsche und dem Lamborghini soll die komplette DM Saison 2022 bestritten werden, wenn nichts Unerwartetes dazwischen kommt. Auch die Ziele wurden nicht zu hoch gesteckt – ein Platz unter den Top Ten wollen Stefan und Claudia zum Saisonende erreichen. Begründung: die Saison könnte lang werden und daher will man in den ersten Rennen zunächst einmal auf Punkte sichern fahren, wenn es gut läuft, kann man in der 2. Saisonhälfte dann evtl. noch eine Schippe nach legen. Zum Team Windschiegl gehören noch die Mechaniker Stefan Schmidt und Andreas Reis, die gute Seele im Team ist Susi Wunder, sie hat das Catering unter sich, denn ohne „Mampf kein Kampf“.
Der Porsche von Claudia soll für die Saison 2022 in einem neuen Design erscheinen, am Lambo sind nur Schönheitsreparaturen geplant. Wir sind gespannt auf erste Bilder!
Wir von www.Buchse.de wünschen dem Team WS – Racing viel Erfolg in der anstehenden Saison.
Th.
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Fotos by Frank Moczarski und Photo Greeb.

Kleine Vor- (Vor)schau auf die DM 2022

Auf der Seite www.autocross-deutschland.de sind ja bereits viele wichtige Infos für die anstehende Saison der Deutschen – Autocross Meisterschaft und des DAV Autocross Cup online.

Bisher stehen 10 Renntermine im Kalender mit wirklich interessanten Rennstrecken. Das wären aktuell:
Höchstädt, dort soll die Autocross Saison der Deutschen Meisterschaft und des DAV Cup 2022 starten. Eine bewährte und gut organisierte Veranstaltung, die gerne auch zum Testen von vielen Fahrern aus anderen Serien genutzt wird. Es folgt Dauban, die sich immer mehr zu einer festen Größe im DM Kalender gemausert hat und wie man letztes Jahr sehen konnte, dort wird immer alles versucht, dass eine Veranstaltung stattfinden kann – denke das sollten die Fahrer nicht vergessen. Als Lauf Nummer drei folgt dann eine Rennstrecke mit EM Niveau – Seelow – denke, da wird das Fahrerfeld richtig gut gefüllt sein. Auf Schlüchtern darf man gespannt sein, wie man hörte, gab es dort eine Änderung an der Strecke, das heißt hier werden sich die Fahrer evtl. erst einmal etwas umstellen müssen. Lauf 5 wird in Oschersleben ausgetragen. Auch hier werden sicherlich einige Fahrer aus anderen Serien an den Start gehen und auch Oschersleben hat es geschafft letztes Jahr eine Veranstaltung zu stemmen. Die Strecke hat es ebenfalls in sich, mal bergauf – dann bergab – schnelle Passagen etc. für jeden etwas dabei. Als nächstes steht dann Sachsenberg im Terminplan. Sachsenberg feierte erst vor einigen Jahren seine Premiere in der DM mit einer sehr gut organisierten Veranstaltung und Live – Übertragung!!! Von uns Fans ein ganz großes Lob – Autocross DM Live!! Mit dem nächsten Rennen in Ortrand geht es dann schon fast in den Endspurt der DM. In Ortrand ist man immer bemüht seine Veranstaltung, die Strecke usw. zu verbessern und das in diesen schweren Zeiten – Ortrand ist damit sicherlich eine Veranstaltung die man fahren sollte. Dann folgt eines der traditionsreichsten Rennen in Deutschland – Siegbachtal. Siegbachtal gehört einfach zur DM dazu, wird denke ich auch gerne gefahren und ohne Siegbachtal fehl einfach etwas in der DM – Siegbachtal ist ein Muss. Anschließend geht es zum Rennen nach Kesseltal. Kein anderer Veranstalter hat in den letzten Jahren ein größeres Rahmenprogramm geboten wie Kesseltal, hier kann es dann schon zum Vorentscheid in der DM kommen. Das große Finale dann am Matschenberg auf der bekannten EM Strecke. Matschenberg sicherlich eine der schnellsten Strecken in Deutschland, mit einer gefürchteten Sprungkuppe – wird sicherlich zum Saisonabschluss wieder viele Fahrer anlocken. Also, wie man sieht, ein gut gefüllter Rennkalender mit wirklich abwechslungsreichen Strecken. Hoffen wir, das alle Rennen stattfinden können und es nicht zu viele (am besten) keine Absagen geben wird, denn so eine schöne Meisterschaft muss gefahren werden.

Ganz wichtig, gerade für die Fahrer und Teams, schaut Euch die Reglementänderungen einmal an, sie sind nicht ganz unwichtig, nicht das ihr nachher beim ersten Rennen da steht“ wie Robert aus den Erdbeeren“ und dumm aus der Wäsche schaut und es heißt – das wusste ich ja gar nicht – einfach einmal reinschauen – auch das gehört zum Motorsport dazu – die Theorie usw.

Ein kurzer Blick in die bisher online gestellte Startnummernliste. Es stehen anscheinend einige Klassenwechsel usw. an – hat natürlich alles wenig Aussagekraft vor der Saison, ob der/die Fahrer/in wirklich an den Start gehen wird, abwarten. Daher überfliegen wir sie in Kurzform. Ich gehe einfach einmal davon aus, dass Philip Raiser versuchen wird seinen Titel zu verteidigen, auch plant der schwarze Ritter – Karsten Krängel – wieder an der DM teilzunehmen, ob alle Rennen wird man sehen – aber erst einmal ist die DM bei ihm mit in der Planung für 2022.So, der Blick in die Klassen. In der 1a hat sich Conrad Bahlsen eine Startnummer gesichert und er wäre dann neu in der DM dabei. Timo Pittroff möchte anscheinend aufsteigen in die Klasse 2b, ebenfalls hat sich auch Horst Laubach eine Startnummer in dieser Klasse reserviert. Dustin Spliethoff plant, ebenso wie Felix Buddelmeyer für 2022 seine Einsätze in der Klasse 4a. Schön wäre es natürlich auch, wenn Werner Deutschmann seinen Subaru in der Klasse 3b an den Start bringen würde. In der 3a wird man seine Augen sicherlich auf Philip Raiser lenken und schauen, wer kann ihm das Leben schwer machen. In der 3b hoffen sicher alle wieder auf das Aufeinandertreffen von Windschiegl und Fürst.
Die Klasse 4b möchten anscheinend Dominik Dieselkämper und Claus Altendorf 2022 ins Visier nehmen. Zwei Starter, die die Klasse 4b gut gebrauchen kann. Die Klasse 5a hat ebenfalls eine sehr interessante Startnummer die 523 – Niklas Hanneken hat sie sich geholt, wäre klasse, wenn er diese Klasse bereichern würde. In der Klasse 5b darf man gespannt sein, ob Michael Buddelmeyer eine Titelverteidigung anstrebt und mit Marco Fürst wird es einen weiteren Starter in der 5b geben.
Also, es ist schon etwas Salz in der Suppe für 2022.
Alle Angaben ohne Gewähr!!
Th.
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Autocross Portrait – Bernd Moje

Heute möchte ich einmal ein Portrait über einen Autocrosser der ersten Stunde, jedenfalls hier im Norddeutschen Raum, schreiben und zwar – Bernd Moje.

Aufmerksam geworden auf den Sport ist Bernd Moje bereits 1969/70 und durch seinen Wohnort und der damit verbundenen Nähe zum Estering. Er war schnell mit dem Virus Autocross infiziert und so ging Bernd aktiv bei den Rennen an den Start.

Sein erstes Fahrzeug war ein Karmann Ghia, mit dem er schnell einige Erfolge einfahren konnte. Mit dem Karmann bestritt er seine erste Saison, doch nachdem er immer mehr Blut geleckt hatte wurde aufgerüstet. Es folgte ein weiterer Spezialcross und zwar ein Eigenbau mit VW Technik, aber bereits mit 1,9 l Hubraum. Dieses Fahrzeug bewegte er von 1970 bis 1972 weiterhin erfolgreich im Autocross und so langsam kamen immer weitere Erfolge hinzu. Moje wurde zu einer festen Größe im Autocross und ein Garant für vordere Plätze. Für die Saison ab 1972 bis 1973 wurde ein neuer Eigenbau aufgebaut und auch von der Motorenseite wurde weiter aufgerüstet. In seinem Eigenbau werkelte jetzt ein Porsche Motor mit 2000ccm. Schnell merkte Bernd, mit Serientechnik könnte es Probleme geben um weiter vorne dabei zu sein, also wurde hier leicht nachgeholfen und der Motor kam dann auf eine Leistung von etwas über 160 PS.

Bernd Moje nahm von Anfang an, an einer sehr gefragten und erfolgreichen Meisterschaft teil – dem Hansa Auto Cross Pokal. Im Hansa Autocross Pokal ging alles an den Start was zu der Zeit Rang und Namen hatte, sogar Fahrer aus dem Süddeutschen Raum, wie Helmut Klein – Hermann Braatz usw. nahmen teil. In dieser Zeit von ca. 1969 bis 1973 konnte Bernd viele vordere Platzierungen und Bahnrekorde einfahren, im Hansa Pokal kam er sogar bis unter die Top Fünf der Meisterschaft. Doch was kann im Autocross schnell passieren – richtig – Unfälle – Überschläge etc. – nach seinem letzten schweren Überschlag in Trittau wurde das Fahrzeug noch einmal aufgebaut und dann an Waldemar Neumann verkauft. Mit diesem Fahrzeug konnte Neumann, der ebenfalls einer der Spitzenfahrer in dieser Zeit war, weiterhin große Erfolge und Siege einfahren.

Moje beendete dann seine aktive Laufbahn, um sich auch beruflich weiter zu entwickeln – er legte die Kfz Meisterprüfung ab und machte sich selbstständig. Doch ganz vom Virus befreit war er noch nicht und so nahm er 1988 an einigen Stoppelfeldrennen teil – aus Spaß an der Freude. Dann der Rückfall – ab 1989 bis ca. 1995 ging er erneut aktiv an den Start und zwar in Uelzen im Deutschland Cup. Allerdings fuhr er hier nicht gezielt um den Titel sondern aus Spaß am Autocross. Sein Fahrzeug, ein fast Seriennaher Citroen CX Gti mit 2,4 Liter Hubraum. Hierbei infizierte er seinen Ziehsohn, Florian Hartel mit dem Virus Autocross, den er bis heute, wenn es die Zeit erlaubt, zum Autocross begleitet.

An seine aktive Zeit erinnert Bernd sich gerne zurück, besonders gefallen haben ihm immer die Wochenenden mit den Freunden und der Familie auf den Rennplätzen, die Atmosphäre im Fahrerlager usw. Seine größten Konkurrenten waren die de Rooy Brüder aus Holland, wenn sie auf seiner Heimstrecke, dem Estering, an den Start gingen, aber auch Axel Einfeldt und Helmut Klein zählten dazu. Auch heute noch schraubt Bernd Moje, je nach Lust und Laune, noch an Autos oder erfindet etwas und lebt sein Hobby aus – das Boot fahren.

 

Th.
Alle Angaben ohne Gewähr!
P.S. Ein Dankeschön geht an Florian Hartel, der mich mit vielen Infos zu diesem Bericht unterstützte.

Kurzportrait – Jürgen Lafery

Wie ich in meinem Beitrag – Wie seid ihr zum Autocross gekommen? – bereits erwähnte, war von Anfang an Jürgen Lafery einer unser Ikonen im Autocross.
Bereits bei unserem ersten Rennbesuch 1983 in Heide war er für uns einer der Topfahrer in seiner Klasse 7, Spezialcross – Fahrzeuge bis 2000ccm, schwarzer Fahreranzug, roter Helm, das ist bis heute hängengeblieben und grün lackierter RSC – VW.

Damals natürlich nur auf großer Distanz im Fahrerlager mal hingeschaut, ansprechen hätten wir uns nie getraut – er zählte damals zu den Topfahrern im Autocross, ganz besonders im norddt. Raum, aber auch in der DM.

Sein größter Konkurrent in der Klasse 7 war zu der Zeit Manfred Große aus Unterlüß, die Beiden schenkten sich in dieser 83er Saison nichts. Ich kann mich erinnern, das Lafery und Große sich sehr hart bekämpften beim Lauf zur Norddt. – Meisterschaft in Schönberg bei Kiel, das sie in einem Vorlauf so aneinander gerieten, dass beide Fahrer plötzlich auf dem Mittelwall landeten , dort obenauf entlang schossen und irgendwann beide wieder mit einem Sprung auf die Strecke zurück kamen – das Publikum tobte damals vor Begeisterung.
Oder beim Finalrennen in Heide, bei dem er sich überschlug, direkt in der ersten Kurve nach dem Start. Er landete mit seinem Eigenbau, nach einer Rolle, auf der Seite liegend und hing dann in seinen Gurten fest. Nachdem er sich, nach einigen Versuchen, endlich aus dem Fahrzeug befreien konnte, in dem er sich mit einer Hand hochstemmte, um mit der anderen das Gurtschloss zu öffnen, konnte er das Fahrzeug verlassen und musste dann am Streckenrand zusehen, wie die anderen Fahrer um den Finalsieg fuhren.
Zur damaligen Zeit wurde am Ende des Tages immer noch um den Gesamtsieg gefahren, an dem die Schnellsten, die sich in den Vorläufen qualifizieren konnten, teilnahmen – es trafen im Finale also immer die Schnellsten des Tages noch einmal aufeinander.

Jetzt aber zu Jürgen Lafery zurück, nach seiner aktiven Zeit, zu der wir gleich noch kommen, war er viele Jahre am Vorstart in Hoope, bei seinem Verein der MSG Bremen Nord, tätig.
Hier am Vorstart nahm ich dann irgendwann meinen ganzen Mut zusammen und sprach ihn an. Ich sagte ihm, dass ich wüsste wer er ist und dass er früher selber gefahren sei und nachdem ich ihm beschrieb, was für ein Fahrzeug er hatte und dies und das, kamen wir intensiver ins Gespräch. Seit diesem Tage, war ein Besuch bei Jürgen Lafery am Vorstart immer eines der ersten Ziele in Hoope, wenn wir dort waren. Heute noch haben wir Kontakt und telefonieren in Abständen immer mal wieder miteinander. In dieser Zeit entstand auch das Fahrerportrait für die Seite www.autocross-history.de, das als Grundlage für dieses Kurzportrait dient.

Jürgen Lafery kam über den Slalomsport und der MSG Bremen Nord zum Autocross. Sein erstes Fahrzeug war ein VW Buggy, doch schnell erfolgte ein Wechsel zu einem Spezialcross mit Alfa Romeo Motor, den er aus dem Raum Rendsburg erwarb. Meines Wissens war Jürgen aber mit dem Alfa – Eigenbau nicht wirklich zufrieden und so entschloss er sich zu einem Kauf eines neuen Fahrzeuges und zwar aus dem Hause Klein – einem AFM mit der Nr. Gestellnr.14 – also das14. Fahrzeug, das Helmut Klein gebaut hatte. Klein und seine AFM Fahrzeuge waren damals mit das Maß der Dinge im Autocross. Dieses Fahrzeug setzte er von 1978 bis ca. 1980 ein, im Heck befand sich ein 1300ccm Renault Gordini Motor.
Nach dem Renault erwarb Jürgen einen RSC Spezialcross, ich meine, es war das alte Fahrzeug vom Anton Fichtelmann. Mit dem RSC wechselte Jürgen Lafery dann erst in die Klasse bis 1600ccm und anschließend nach eigenen Angaben in die Klasse 7 – bis 2000ccm. Angetrieben wurde das Fahrzeug von einem VW Boxer Motor, der ca. 165 PS leistete. Bis Ende 1983 war Jürgen mit diesem Auto überwiegend in der Nordt. Meisterschaft und Deutschen Meisterschaft am Start. Er wechselte dann im Jahre 1984, bis auf wenige Einsätze, in die Europameisterschaft, an der er nun teilnahm. In seiner Zeit als Autocross Pilot konnte Jürgen unzählige Klassensiege und vordere Platzierungen einfahren, auch in den Finalläufen. In der Europameisterschaft kam er auf den 17. Platz von ca. 45 gewerteten Teilnehmern, damals wurde ja noch im KO System gefahren. KO System hieß, nach dem Training wurden die 40 Zeitschnellsten zum Rennen zugelassen. Die Teilnehmer wurden dann in 4 Gruppen mit je 10 Startern eingeteilt und aus jedem Lauf kamen anschließend die ersten 5 weiter – Platz 6 bedeutete schon, einpacken und nach Hause fahren. Zum Finale standen dann die 10 Fahrer auf der Startplatte, die es geschafft hatten, die Vorläufe immer unter den ersten Fünf zu beenden. Weitere Erfolge waren 3mal Platz 2 in der ADAC Gaumeisterschaft Weser Ems, einmal Platz 2 und einmal Platz 3 in der Norddeutschen Meisterschaft.1983 kam dann auch die Berufung in die Deutsche Autocross Nationalmannschaft, leider wurde das Rennen um den Mannschaftstitel im Jahre 1983 abgesagt.

Zu seinen Lieblingsstrecken zählte Jürgen natürlich Hoope, aber auch Elmshorn – Schönberg – Heide – Rendsburg oder Trittau. In seiner ca. 8 Jahre andauernden Autocross Zeit lernte er Willi Rösel näher kennen, so dass daraus eine richtige Freundschaft entstand.
Heute ist Jürgen in der Oldtimer Szene aktiv, speziell die NSU Quickly und der Puma do Brasil haben es ihm hier angetan.
Auch heute besucht Jürgen, zusammen mit seinem Kumpel Bruno Bahls, noch Autocross Veranstaltungen z.B. Hoope – Mölln oder Uelzen. Aber auch Nova Paka, zusammen mit Frank Bennemann, haben Jürgen und Bruno in den letzten Jahren (sporadisch) als Zuschauer besucht – so ganz ohne Autocross kann Jürgen dann doch nicht.
Th.
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Wie kamen wir zum Autocross?

Oft werde ich gefragt, wie bist Du/ Ihr zum Autocross gekommen?
Tja, das kam so ( Kurzfassung)– Mein Onkel wartete und reparierte in den 70igern oft das Fahrzeug von Harry Vörtmann. Vörtmann wohnte zu der Zeit in der Nähe der Werkstatt, in der mein Onkel die Leitung hatte und so nahm mein Onkel mich dann in den 70igern einmal mit zum Autocross nach Buxtehude, das wird so ca. 1976 gewesen sein. Ein Jahr später nahm er uns, meinen Bruder und mich, mit nach Mölln und ich kann mich noch daran erinnern, dass mein Onkel mit uns zwischendurch mal ins Fahrerlager ging. Mein Onkel war an dem Renntag nur als Besucher dort (nicht als Mechaniker) und schaute nur ab und an ins Fahrerlager. Dort fragte er erst beim Vörtmann nach wie es lief und anschließend zeigte er uns den Renner von Willi Rösel. Rösel seine Fahrzeuge waren orange lackiert und vom Rösel schwärmte er, dass der stets mit gut vorbereiteten Fahrzeugen zu den Rennen kam. Am Renntag in Mölln holte Harry Vörtmann dann den Bahnrekord, auch daran kann ich mich noch erinnern, wie er den Berg hinunter gefahren kam, um dann mit Schwung auf die Start- und Zielgerade zuflog um die fliegende Runde zu absolvieren. Dann war es erst einmal mit Autocross wieder vorbei – zwischendurch ca. Anfang der 80ziger waren wir noch einmal in Elmshorn – das war es dann aber auch.

Bis zum April des Jahres 1983. In der Zeitung stand ein großer Vorbericht über die Autocross Veranstaltung in Heide. Da ich zu der Zeit noch keinen Führerschein hatte (Bj. 1966), fragten wir meinen Vater, ob er mit uns dort hinfahren würde. Das wollte er nicht, da es für ihn nicht interessant war…lange Gesichter bei uns. Es kam der Renntag und beim Frühstück fragte er unsere Mutter, was mit uns los sei. Darauf sagte sie nur – ja was wohl …lange Rede kurzer Sinn – er setzte sich mit uns ins Auto und ab ging es nach Heide. Was wir nicht wussten, auch mein Onkel schaute sich das Rennen an. Es war eine klasse Veranstaltung und um nur einige Fahrer zu nennen, die dort am Start waren: – Wolfgang Schwarz – Alfred Moorlampe – Jürgen Lafery – Horst Egger – Marion Holz – Martin Werner – Ferdie de Boer – Siegfried Hölling usw. …, alleine dass dort ca. 8 Porsche 911 am Start waren, war es wert dort zu sein. Das Problem war nur – a) es war kaltes Aprilwetter und wir waren 2 Tage später krank und b) Problem Nr. 2 – ein oder zwei Wochen später war das nächste Rennen zum Norddt. Veedol Autocross Pokal in Elmshorn. Also wieder Vater bearbeitet und dann ging es nach Elmshorn – dort waren wieder unsere Helden am Start, siehe oben eine kurze Auswahl. Wie sich heraus stellte, hatte ein anderer Bekannter ebenfalls Interesse am Cross Sport und so besuchten wir 1983 noch weitere Veranstaltungen z.B. Schönberg – Mölln und Hoope – der Virus Autocross war nun fest verankert. Ab 1984 waren wir nun unabhängig – Führerschein und Auto waren vorhanden, ein alter Ford Taunus, bei dem wir froh waren, dass er uns überall ohne größere Probleme hin-und zurückbrachte. Wir hatten mehr Werkzeug und Ersatzeile für den Notfall im Kofferraum wie einige Fahrer für ihre Rennwagen und immer im Gepäck – Kartoffelsalat und Frikadellen von Muttern. Ab 1984 haben wir dann fast alle Rennen im Norddeutschenraum besucht – es waren alles Lizenzrennen, teilweise mit DM und EM Status – eine herrliche Zeit für uns. Die Fahrer waren uns alle namentlich bekannt, das waren zu den bereits erwähnten z.B. ein Wolfgang Griem – Erich Gurtz – Manfred Große – Werner Meyer – Volker Rietze – Klaus Dieter Kriese – Jürgen Hirsch – Joachim Reinsberg – Horst Hesse – Thomas Gast- Hans- Peter Kock – Ralf Bonde – Rudolf Bonde – Vater und Sohn Philipsen usw. und natürlich die Stimme des Streckensprechers Gerhard Tappe. Der Größte war für uns natürlich – Willi Rösel.

Zum eben erwähnten Jürgen Hirsch muss ich noch sagen – er brachte das alte Auto vom Vörtmann wieder an den Start mit Audi Turbo Technik im Heck, was für uns natürlich sehr interessant war. Das größte Problem seiner Zeit war es an die Termine der Rennen zu kommen. Abhilfe brachte damals die Zeitschrift Sportfahrer. Die Fahrer anzusprechen, das trauten wir uns damals überhaupt nicht. Im Fahrerlager herum zu schauen fand ich teilweise interessanter wie die Rennen selber – dort war immer etwas los – es wurde geschraubt und der nächste Lauf vorbereitet. Unser großes Glück war es dann, dass wir die Familie Moorlampe kennenlernten, speziell Andreas Moorlampe. Durch ihn und seine Familie kam man nun auch an die Termine heran und lernte weitere Fahrer und Teams kennen z.B. Familie Udo Brandt, zu der wir heute noch engeren Kontakt haben. Besonders gut erinnern kann ich mich hier noch an Fred Klostermann, leider ist dieser Kontakt nach dem Ende seiner Autocross Zeit abgebrochen. Über die Jahre hat man auch viele Regelwerke seitens der ONS und später des DMSB kennengelernt und bei machen fragte man sich wirklich – wolle man den Cross Sport fördern oder eher abwürgen. Die Regelwerke waren für mich immer sehr interessant – man wollte ja schließlich wissen, warum ist das so und so. Auch das Sterben der Rennstrecken im Norden nahm immer mehr zu und so weichten wir dann schon mal vorsichtig auf Freie Veranstaltungen aus, die z.B. in Hoope stattfanden. Das war aber im ersten Moment nicht so unsere Welt – man kannte die Fahrer nicht und musste sich erst wieder langsam heran arbeiten. Später erholte sich dann der Lizenzsport wieder etwas und wir waren dann erneut intensiver bei den Rennen vor Ort, wir besuchten nun die Lizenzrennen ebenso wie freie Rennen, es vermischte sich zu der Zeit einiges. Das waren entweder die Veranstaltungen in Hoope – Uelzen oder Mölln.

Ungefähr zu dieser Zeit lernte ich dann Marcus Blodig von der EM Seite kennen oder Ralf Brand, der das damalige Cross Forum betrieb. Durch das Internet öffnete sich natürlich ein weiterer Weg zum Autocross für uns und so kam was kommen musste – die Bekanntschaft zum Frank Bennemann, Buchse genannt, war unausweichlich. Heute sind wir gut befreundet, auch wenn der Weg ein steiniger war – er Freie Rennen z.B. DRCV und ich Verfechter der DM. So manche Nacht wurde am PC diskutiert Pro und Contra, bis er irgendwann einsehen musste – diskutiere nicht mit dem John – der gibt nicht nach. Ich habe heute noch seinen Satz im Ohr – … du laberst so lange, bis der andere aufgibt und du recht hast. Aber schnell merkten wir, man hat denselben Humor und kann sich einiges um die Ohren hauen, ohne dass der andere gleich beleidigt ist. In Erinnerung geblieben ist mir auch das persönliche Kennenlernen vom Siegfried Hölling – Bernhard Remmers – Werner Stender – Jürgen Lafery und Willi Rösel auf einer Veranstaltung in Hoope durch Jürgen Lafery. Ebenfalls denke ich immer noch an eine Situation mit Dieter Dieselkämper zurück. Zur damaligen Zeit gastierte die DM wieder in Buxtehude, mit Dieter waren wir bereits lose bekannt und mein Bruder und unser Cousin wollten freitags schon mal schauen, wer alles vor Ort ist. Mit Dieter sprachen wir an dem Abend eine längere Zeit und dann fragte Dieter uns, kommt ihr morgen wieder. Dieses bejahten wir und dann zog Dieter drei Armbänder für freien Eintritt aus der Tasche. Das war eine sehr nette, bis heute, unvergessene Geste von ihm. Fast das gleiche Erlebnis hatten wir Jahre später noch einmal mit Florian Hartel. Wir kannten uns nur über das Internet und er fragte uns – kommt ihr nach Buxtehude, was wir ebenfalls bejahten und dann sagte er – wenn ihr dort seid ruft mich an, ich komme dann zum Eingang. Gesagt, getan, wir kannten uns nur per Mail Austausch. Florian kam zum Eingang und zog ebenfalls Armbänder für freien Eintritt aus der Tasche. Was uns auch immer in guter Erinnerung bleiben wird, ist die Feier des Autocross Team Brandt zu ihrem 30ig jährigen Autocross Jubiläum, es war ein netter Abend und das Schönste war, nach fast 20 Jahren trafen wir dort Andreas und Elke Moorlampe wieder – herrlich.

Eine nette Story ist auch, da arbeitet man jahrelang mit einem Kollegen, den man nur unter seinem Spitznamen kennt, zusammen, redet irgendwann über Hobbys etc. und dann sagt dieser, jo – da bin ich auch schon gefahren. Dann fragt man nach und wie heißt du mit richtigen Namen? Darauf er, Rainer Krüger. Da war alles klar, er fuhr in früheren Zeiten erst VW Käfer und dann Porsche 911.

Im Laufe der Jahre lernte man viele weitere Fahrer aus dem Cross Zirkus kennen mit denen man, zu den bereits im Text erwähnten, eine schöne Zeit erleben durfte oder einen immer noch verbindet wie z.B. Heiner Ropers – Dirk Schneekloth – Meena und Vater Pietsch – Mario Detzer – Rene Mandel – Familie Krautzberger – Sandra Kaupat – Gerry Münchmeier – Andre Kunkel – Markus Rausch – Folker und Andre Lange – Stefan Hölling – Winfried und Petra Grambach – Alfred Moorlampe – Fabian Hantke usw. Ganz besonders erwähnen möchte ich noch das Team Brandt und Hartel, bei denen für uns immer ein Platz im Fahrerlager frei ist. Außerdem muss ich unbedingt noch Karsten Krängel erwähnen. Karsten haben wir erst vor einigen Jahren, seit seinem DM Einstieg, richtig kennengelernt. Er sagte, ich hätte ihm zu seinem DM Erfolg beim ersten DM Einsatz in Höchstädt per Mail gratuliert. Seitdem, so würde ich aus meiner Sicht sagen, ist daraus eine lockere Freundschaft geworden, die ich nicht mehr missen möchte.

Viel zu verdanken habe ich natürlich Frank Bennemann, da durch ihn vieles leichter in Bezug Autocross – Fahrer – Infos usw. geworden ist und dass er mir für meine Berichte seit Jahren seine Seite – www.Buchse.de zur Verfügung stellt.
Th.
P.S.: Sollte ich jemanden vergessen haben – dann tut es mir leid.
Wenn ich bedenke, wen wir alles über die Jahre aus der DM und EM bis in die heutige Zeit fahren gesehen haben, das waren z.B. Peter Derber – Reiner Volk – Peter Röhrig –Karl Wöber – Werner Gintersdorfer – Antal Darazs – Alois Havel – Karel Havel – Petr Bartos – Oswin Büchl – Helmut Vieker – Peter Mücke – Robert Behr – Heinz Garthe – Bernhard Schönacher – Johnny Hakvoort – Helmut Leber – Hermann und Andre Hinnenkamp – Bernd Stubbe oder Michael Buddelmeyer usw.

Autocross DM und DAV – Endlauf 2021 in Gründau

In Gründau findet 2021 der Endlauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft und zum DAV Autocross Cup statt – schauen wir einmal wie es dort aktuell in den Wertungen aussieht.

Beginnen wir bei den Junioren im DAV Cup – dafür schauen wir einmal auf die Plätze 1 – 10 bei den Juniorbuggys herein. Davin Spliethoff konnte sich bisher einen kleinen Vorsprung von 12 Punkten auf seinen engsten Verfolger, Nelio Meinzel , heraus fahren. Beide fahren in der Klasse 1a und haben in allen Rennen die Plätze 1 und 2 belegen können. Davin Spliethoff darf sich allerdings keinen groben Schnitzer erlauben, sonst sind die Titelchancen evtl. nicht mehr umsetzbar. Sollte er jedoch gut durchkommen, dann wird es schwer ihm den Cup Gewinn noch zu entreißen. Für Meinzel, Dustin Spliethoff und Felix Buddelmeyer geht es mindestens noch um den Vizetitel, bzw. bei einem Ausfall von Davin sogar noch um den Meistertitel. Die Junioren liegen alle – wirklich Alle – eng beieinander und da kann es noch zu einigen Verschiebungen in der Meisterschaftstabelle kommen. Zum Beispiel lauern Finn-Lukas Kaiser – Thorben Tschesche – Jasmin Jabi – Lukas Weikl und Leon Mandel noch auf die Chance unter die Top 3 zu kommen. Maximilian Funke wird auch versuchen noch weiter nach vorne zu kommen, zumindest aber seinen 10. Platz in der Tabelle zu verteidigen, denn genau dort wollen seine Verfolger noch hin – in die Top Ten und das sind Sarah Petschel – Laura Korte – Amy Weiß und Jonas Müller.

Junioren Tourenwagen – hier ist es etwas klarer. Der Titel wird zu 100 Prozent entschieden zwischen Timo Pittroff und Sebastian Detzer. 3 Punkte liegt Pittroff vor Detzer – das ist nichts und da ist Nervenstärke gefragt. Platz 3 und 4 wird entschieden zwischen Joey Hatton und Max Petschel. Auch Mika Determann wird mind. noch einen Platz nach vorne kommen bzw. noch weiter sollte Max Petschel oder Joey Hatton nicht in die Punkte kommen durch Ausfall. Also es ist auch hier noch nicht alles ganz entschieden, aber klarer wie bei den Junioren in der Buggy Division.

Jetzt der Blick in die Tourenwagen und Cross-Buggy DM.
Tourenwagen:
Die größten Titel Chancen liegen bei Philipp Raiser, mäßig in die Saison gestartet konnte er sich in Lauf 2 und 3 durchsetzen und oben in der Tabelle einnisten. Frank Pittroff aus der 2b ist sein größter Rivale im Titelkampf, startet eine Klasse unter Raiser und muss daher stets vorlegen. Im Anschluss wird Raiser dann immer versuchen zu kontern, je nach Lage der Situation. Das wird also eine ganz spannende Angelegenheit und das macht die DM ja auch aus. Der zur Zeit auf Rang 3 liegende Kai Köhler hat nicht genannt und wird damit seinen guten Platz in der DM verlieren. Nutznießer könnten Andreas Fürst – Franz Beck oder Willi Zimber werden, sie liegen alle eng zusammen und haben noch Chancen auf Platz 3 in der Meisterschaft. Wird interessant werden in Gründau bei den Tourenwagen, das steht mehr als fest.
Cross – Buggy
Nur ein Ausfall, oder ein Tag an dem er zuerst mit dem linken Fuß aufgestanden ist, kann Michael Buddelmeyer noch vom Titelgewinn fern halten. Martin Haselhorst und Toni Hoyer wären seine engsten Verfolger, doch wie es ausschaut, verzichtet Hoyer auf einen Start in Gründau und so hat Haselhorst es selber in der Hand den Vizemeister einzufahren. Wenn da nur nicht die scharfe Konkurrenz aus der Klasse 4a wäre und das sind 2 sehr schnelle Vertreter ihrer Art, es sind die Herren Rüdiger Opitz und Marcel Schmidt. Mit Außenseiterchancen sogar noch Marco Fürst, wenn er volle Punkte holen kann. Also so ganz gelutscht ist der Drops noch nicht bei den Buggys – auch wenn in der Klasse 5a und b nur 6 Starter genannt haben – die Meisterschaft, mind. die Plätze 2 – 6, sind noch umkämpft.

Alle Angaben ohne Gewähr! – Stand in den Wertungen und der Nennungen ist der 09.10.2021.
Th.
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Rennbericht – Deutsche Meisterschaft – Matschenberg 2021

Klasse 1a
Das Zeittraining konnte Davin Spliethoff sicher vor Nelio Meinzel und Thorben Tschesche gewinnen. Es folgten auf den Plätzen 4 und 5 Sarah Petschel und Jasmin Jabi. Im ersten Vorlauf drehte Nelio Meinzel den Spieß dann um und gewann den Lauf klar vor Spliethoff – Jabi – Petschel und Tschesche. Davin Spiethoff schlug in Lauf 2 zurück und holte sich den Laufsieg vor Meinzel und Jasmin Jabi. Im 3. Lauf ging es dann wieder enger zur Sache zwischen Meinzel und Spliethoff, mit besserem Ausgang für Davin – Laufsieg vor Nelio Meinzel. Sarah Petschel kam als 3. über die Linie vor Thorben und Jasmin. Den Finalsieg sicherte sich ebenfalls Davin Spliethoff vor Nelio Meinzel und Jasmin Jabi. Um Platz 4 und 5 wurde hart gefightet zwischen Sarah Petschel und Thorben Tschesche, mit besserem Ausgang für Sarah, also Platz 4 Petschel vor Tschesche.

Klasse 1b
Lukas Weikl gewann das Zeittraining in einer stark besetzten Klasse 1b. Auf den weiteren Plätzen folgten Dustin Spliethoff, Finn-Lukas Kaiser, Leon Mandel, Felix Buddelmeyer, Jonas Müller, Amy Weiß, Maximilian Funke und Laura Korte. Die Leistungsdichte in dieser Klasse ist schon enorm, Platz 1 und Platz 9 trennten gerade einmal 1,88 Sekunden. Die Qualifikationswertung für das Klassenfinale wurde eine Beute von Felix Buddelmeyer vor Leon Mandel und Dustin Spliethoff. Die Platzierungen 5 bis 9 belegten Lukas Weikl, Jonas Müller, Maximilian Funke, Amy Weiß, Finn-Lukas Kaiser und Laura Korte. Im Finale ging es eng zur Sache zwischen Felix Buddelmeyer und Dustin Spliethoff und nach harten 8. Runden fuhr Buddelmeyer mit einem Vorsprung von nur „0,164 Sekunden“ als Sieger über die Linie gefolgt von Dustin Spliethoff. Um Platz 3 und 4 wurde ebenfalls um jeden Zentimeter gekämpft, mit 0, 35 Sekunden Vorsprung kam dann Leon Mandel als Dritter ins Ziel vor Finn-Lukas Kaiser. Die Plätze 5 bis 7 gingen an Jonas Müller – Amy Weiß und Lukas Weikl.

Klasse 2a
Nur 3 Jugendliche stellten sich in der Klasse 2a dem Starter, Sebastian Detzer – Timo Pittroff und Max Petschel. Im Zeittraining hatte Pittroff die Nase vorne, gefolgt von Detzer und Petschel. Die Vorläufe konnte alle Sebastian Detzer gewinnen und damit auch die Qualifikationswertung zum Finale. Platz 2 sicherte sich Petschel vor Pittroff. Zum Finale konnte Timo Pittroff leider nicht antreten und so holte sich Sebastian Detzer den Sieg vor Max Petschel.

Klasse 2b
Das Zeittraining in der Klasse 2b gewann knapp Franz Beck vor Dennis Huth. Platz 3 bis 5 belegten Frank Pittroff, Benjamin Hochweber und Eric Schleinitz. Frank Pittroff musste sich im ersten Lauf mit Platz 4 begnügen, schlug dann aber 2 mal zu und gewann seine Läufe und damit auch die Qualifikationswertung. Franz Beck belegte Platz 2, Eric Schleinitz dann auf Platz 3 vor Dennis Huth – Hochweber konnte leider zu keinem Lauf antreten. Das Finale gewann dann sicher Beck vor Pittroff, der allerdings schon den Atem von Huth spürte. Platz 4 ging an Schleinitz.

Klasse 3a
Ein sehr schönes Starterfeld hatte in der 3a genannt, insgesamt 9 Starter wollten es am Matschenberg wissen. Der Sieger des Zeittrainings hieß, fast erwartungsgemäß, Philipp Raiser vor Kai Köhler und Willi Zimber. Nach drei Vorläufen hieß der Sieger in der Quali- Wertung ebenfalls Philipp Raiser. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Willi Zimber und Kai Köhler. Platz 4 bis 9 belegten Markus Boley und David Jungnickel, Roman Vavra, Lukas Vavra, Claudia Windschiegl sowie Bryan Köhler. Der Sieger des Finallaufes hieß, wie könnte es anders sein – Raiser. Seinen Grundstein zum Sieg legte er gleich in der ersten Runde – danach blieben seine Verfolger an ihm dran. Sie fuhren fast die gleichen Zeiten wie Raiser, also ein Fahrfehler von ihm und sie wären sofort vorbei gezogen. Zimber holt sich den 2. Platz vor Kai Köhler. Jungnickel dann auf Rang 4 vor Lukas und Roman Vavra.

Klasse3b
Volle Hütte in der Klasse 3b – 13 Nennungen in der großen Tourenwagenklasse – das ist schon nicht so schlecht und macht die Sache gleich doppelt interessant. Im Zeittraining kann sich Andreas Fürst durchsetzen und haut die schnellste Runde auf die Strecke. Dahinter kann sich sein Clubkamerad – Jens Baltzer – auf Rang 2 behaupten – vor Pavel Vavra, Stefan Windschiegl, Manuel Jäger, Eddi Schulze und Sven Kühne, diese Fahrer belegen die Plätze 1 -7 in der Wertung der 13 Topfahrer. In 2 Laufgruppen kämpften die Fahrer um den Einzug ins Finale – Windschiegl konnte sich hier mit 3 Laufsiegen durchsetzen. Jens Baltzer schaffte es auf Platz 2 vor Pavel Vavra, Eddi Schulze, Sven Kühne, Andreas Fürst, Manuel Jäger, Luca Kampik, Alexander Körzinger, Olaf Hossmann, Tobias Mosler, Steffen Brust und Torsten Schmidt. Den Finalsieg holte sich souverän Jens Baltzer vor Lambo–Treter Windschiegl und Eddi Schulze, der Windschiegl ordentlich unter Druck setzen konnte. Sven Kühne wird Vierter vor Kampik und Hossmann.

Klasse 4a/b
In dieser zusammengelegten Klasse gingen 17 Fahrer an den Start. Maik Eckardt legte im Zeittraining sofort los wie die Feuerwehr und sicherte sich die Bestzeit. Auf Platz 2 folgte überraschend stark Willi Kisser vor Rüdiger Opitz, Mario Straub, Janek Köhler und Marcel Schmidt. Es muss hier unbedingt erwähnt werden, dass die Top 12 alle innerhalb einer Sekunde unterwegs waren. Nach dem Training ging es in 2 Laufgruppen in der Qualifikationsläufe und hier wurde verbissen um den direkten Einzug ins Finale gekämpft. Am Ende war es Marcel Schmidt, der als Einziger dreimal die Zielflagge als Erster sah. Auf Platz 2 in der Qualiwertung landete Maik Eckardt vor Rüdiger Opitz – Mario Straub – Liam Müller – Sven Klingelhöfer – Janek Köhler und Marco Fürst. Diese Piloten schafften den sofortigen Einzug ins A – Finale, Marko Gührig und Nils Müller konnten Platz 1 und 2 im B – Finale einfahren und schafften damit ebenfalls den Einzug ins Klassenfinale. Im A – Finale ließ Marcel Schmidt nix anbrennen und fuhr als Sieger ins Ziel. Nils Müller und Rüdiger Opitz belegten die Plätze 2 und 3 vor Marko Gührig und Janek Köhler. Liam Müller sicherte sich Platz 6 vor Eckardt, Klingelhöfer, Fürst und Straub.

Klasse 5a
Mit der Kraft der „2 Suzuki Herzen“ holte sich Hendrik Bundesmann die Trainingsbestzeit vor Toni Hoyer und Martin Wagner. Es folgten Jan Baltzer – Jens Kulke – Martin Haselhorst und Chris Hermes, diese Fahrer lagen alle innerhalb einer Sekunde. Platz 8 bis 10 ging an Jens Kraas, Nico Spindeldreher und Micha Dollinger. Auch in den 3 Vorläufen sicherte sich Bundesmann jeweils den Laufsieg von Toni Hoyer, der sich so langsam aber sicher zur 2. Kraft in dieser Klasse entwickelt. Jens Kraas steigerte sich von Lauf zu Lauf und kam auf Rang 3 in der Qualiwertung vor Martin Haselhorst und Micha Dollinger. Das Finale wurde ebenfalls eine Beute von Bundesmann, der an diesem Tag auf dieser Strecke einfach nicht zu schlagen war. Kraas, Haselhorst und Kulke versuchten anfangs noch das Tempo von Bundesmann mit zugehen, mussten dann aber abreißen lassen. Diese 3 schenkten sich im Finale wirklich nichts und kämpften verbissen um Platz 2 – 3 und 4. Wie oben erwähnt, Kraas erkämpfte sich den 2. Platz vor Haselhorst und Kulke. Dollinger wird 5. und kann sich gerade so vor Hoyer und Wagner über die Ziellinie retten.

Klasse 5b
Michael Buddelmeyer war klar der Favorit in dieser Klasse und gewann wie Bundesmann in der 5a, alles was es zu gewinnen gab – Training – Vorläufe und Finale.
Im Training erkämpfte sich Frank Arentsen Platz 2 vor Torsten Zimmermann, Hendrik Arentsen und Karsten Krängel. In den Vorläufen ging es hart zur Sache – Krängel wurde im ersten Lauf von einem Kontrahenten Richtung Leitplanke beordert – konnte aber an den Läufen 2 und 3 weiter teilnehmen und musste jetzt versuchen, wieder in den Rennrhythmus zu kommen, denn auch mit dem Training konnte er nicht wirklich zufrieden sein. Noch mehr Pech ereilte dann im 2. Vorlauf Hendrik Arentsen – Riedel – Gocht und Fischer, die alle in einen Unfall verwickelt waren und anschließend am weiteren Rennverlauf nicht mehr teilnehmen konnten. Damit war das Starterfeld mehr oder weniger halbiert, denn Uwe Ritscher und Michael Straub mussten schon vorher ihre Fahrzeuge abstellen. Im Finale zog dann souverän Buddelmeyer seine Runden und holte sich den Start – Ziel Sieg nach Hause. Auch war der 2. Platz im Finale von Frank Arentsen nie gefährdet, dahinter kamen mit etwas Abstand Krängel und Zimmermann ins Ziel.

Th,
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